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Matthias Stirnemann

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25.05.2016 Weltcup in Albstadt (D)
Ich fühlte mich gut, die zwei Tage krank nach der EM schienen gut verdaut. Aber als ich dann am Freitag eine schnelle Runde machte, kam ich nicht wirklich locker das „Bullentäle“ hoch. Mit diesem Gefühl legte ich mich eine „verhaltene“ Renntaktik zu recht. Auch erstmals an einem Weltcup aus der ersten Reihe startend kam ich im Feld der 140 Fahrer gut mit. Auf Rang 18 aus der 9 Minuten dauernden Startrunde – noch 7 volle Runden! Ich fuhr im nachhinein taktisch super und ging haushälterisch mit meinen Kräften um. In der dritten Runde war ich in einer Gruppe so um Platz 10 bis 15, als mir am Schluss der Abfahrt das Vorderrad über den Anlieger rausrutschte und ich kurz zu Boden musste. Bis ich wieder aufgestanden war, schossen etwa 10 Fahrer an mir vorbei. Nun war es vorbei mit „verhalten“. Ich orientierte mich wieder Fahrer um Fahrer nach vorne. Als ich in Sichtkontakt zur Gruppe um Platz 14 kam, büsste ich für meinen Mut, musste mächtig wieder Gas rausnehmen und kam als 23. ins Ziel. Heute brachte mein Körper irgendwie nur 90% Leistung. Ich bin eigentlich erstaunt, dass ich noch so weit vorne bin. Meine grösste Überraschung erlebte ich beim Lesen des Zwischenklassements des Weltcups nach zwei Rennen: Immer noch auf Platz 7! Das heisst auch in La Bresse aus der ersten Reihe starten – viel Medien und Fernsehpräsenz ist sicher.
   
10.05.2016 EM in Husqvarna (S)

Mit der Startnummer 7 aus der ersten Reihe startend kam Stirnemann gut weg und ging als 6. auf die Startrunde rund um einen kleinen See. Das Tempo war horrend hoch, aber Matthias kam locker wirkend mit. Vorne powerten die drei Franzosen Absalon, Tempier und Marotte. Dahinter kam eine grosse Schweizer Gruppe mit Lukas Flückiger, Fabian Giger, Matthias und Reto Indergand. Die Frühlingssonne brannte brutal auf die Skipiste von Husqvarna und die langen, äusserst steilen Serpentinenaufstiege forderten den Fahrern alles ab. In der 2. Runde zog sich das Feld bereits auseinander. Absalon fuhr vorne raus, Marotte hatte einen Platten und Tempier "stellte es auf". Matthias fuhr konstante Runden mit Lukas und Reto zusammen. Dann schloss der Tscheche Cink auf und löste sich schon bald von dieser Gruppe. Und in der 5. Runde fuhr mit Martin Fanger ein weiterer Schweizer von hinten in horrendem Tempo auf und übernahm sogleich die Spitze dieser Gruppe. In der letzten Abfahrt lag Matthias auf Platz vier - vom Sturz von Lukas Flückiger profitierend - als ihm dasselbe Missgeschick passierte und er kurz zu Boden musste. Dabei wurde er von Martin Fanger überholt. Überglücklich überquerte Matthias als 5. im Wheeli die Ziellinie. Er berichtete nach dem Rennen: " Ich fuhr mein Tempo und hatte meistens immer noch etwas Reserve, wollte aber nicht überdrehen. Die Strecke war brutal: Hitze, Staub und diese steilen Rampen. Die zig Tausend Zuschauer machten einen Höllenlärm.“ Europameister wurde zum vierten Mal der Franzose Absalon vor Giger und Cink.
Nach einem rennfreien Pfingstwochenende stehen dann mit den beiden Weltcuprennen in Albstadt DE und La Bresse F sowie dem Heimrennen in Gränichen drei äusserst wichtige Rennen an.

   
24.04.2016 Erfolgreicher Weltcup Start in Cairns (AUS) 7. Rang

Matthias startete aus der 17. Startposition, kam als 13. am Schluss der Spitzengruppe von der flachen Startrunde zurück. Taktisch fuhr er dann ein Superrennen, kämpfte sich immer weiter nach vorne. Als er in der fünften von sieben Runden auf Platz fünf liegend von Julien Absalon überholt wurde (dieser hatte zuvor einen Platten), nahm er mutig sein Hinterrad unter dem Motto: wer nicht wagt, gewinnt nicht. Matthias konnte eine halbe Runde dranbleiben, überdrehte dabei aber leicht. In der letzten Runde wurde Matthias vom jungen Schweizer Lars Forster (hatte in Runde 6 und 7 je die schnellste Rundenzeit!) auf den siebten Platz verdrängt. Wow – voll in der Weltspitze! Ueberglücklich waren seine ersten Worte im Ziel: „ …und das mit einem Holzklassflug!“ Und dann wünschte er nur noch Wasser und kühlendes Eis... „Als Julien mich im Aufstieg überholte, lies ich auch noch Clubkollege Florian Vogel vorbei. Doch Flo verlor in der Abfahrt den Kontakt zu Julien. Dann habe ich halt im Flachen alles auf eine Karte gesetzt und, mit Flo am Hinterrad, das Loch zu Julien wieder zugefahren. Dabei habe ich etwas überdreht. Aber ich fühlte mich in diesem Moment stark und habe etwas probiert.“ Auf Sieger Weltmeister Nino Schurter verlor er nur 1 Min 16.

   
12.04.2016 Bundesligarennen Bad Säckingen (D)

Das Herrenfeld war ein erstes Aufeinandertreffen der stärksten Europäer. Es fehlten nur die Italiener und Spanier. Matthias hatte einen guten Start, musste aber nach ca. 300m kurz die Bremse antippen, was viel Schwung und Ränge kostete. So konnte er nur etwa auf Platz 20 in den ersten, langen Singletrail einbiegen. Die verspielte, aber wegen dem ständigen Auf und Ab sehr intensiven Waldrunde war äusserst griffig und schnell. Vorne powerten die Weltranglistenbesten Schurter, Absalon, Giger, Flückiger, Marotte. Dahinter bildete sich ein Tatzelwurm von etwa 20 Fahrern. Matthias konnte nicht ganz mit der Spitze mithalten, er fand Unterschlupf in einer Gruppe um Platz 10 bis 15:“ Ich musste schon bald etwas Tempo rausnehmen. Die Strecke bot in den technisch anspruchsvollen Singletrail wenig Ueberholungsmöglichkeiten und auf der langen, ansteigenden Start-Zielgeraden hatte ich nicht genug Zug. In den ganz steilen Aufstiegen versuchte ich jeweils etwas Kraft zu sparen, denn in den Abfahrten konnte ich diese Löcher immer wieder schliessen.“ Mit dem 13. Platz war er zufrieden.
   
04.04.2016 Swiss Bike Cup Rivera (TI)



Die Strecke zum ersten Lauf des Swiss Bike Cup‘s auf dem Militärareal des Monte Generi war technisch äusserst anspruchsvoll. Der immer wieder leichte Regen bis Donnerstagabend machte die vielen Felsplatten äusserst rutschig und die vielen Wasserlöcher behielten dann trotz trockenem Wetter am Wochenende viele Passagen feucht und daher schmierig.
Matthias hatte am Samstag im Training einen üblen Sturz. In einer schnellen Passage rutsche ihm auf einem schmierigen Stein das Vorderrad weg und er quetschte sich die ganze rechte Seite. Er hatte so Schmerzen, dass er danach kaum noch die Schuhe ausziehen konnte. Viel Arbeit also für den Teamphysio Mariusz bis zum Renntag. Matthias entschied sich erst nach dem Einfahren definitiv zu starten. Noch erschwerend auch, dass er ab Mittwoch ständig gegen eine aufkommende Grippe ankämpfen musste und auch von da her noch etwas unsicher war, was im Rennen selber möglich wäre. Der Start gelang ihm recht gut, er kam auf der neunten Position vom ersten langen Anstieg zurück. Doch eine wirklich schnelle Pace konnte er nicht gehen. Er suchte seinen Rhythmus, der stetig war, aber in diesem Weltklassefeld nicht für einen Spitzenrang ausreichte. Und dann hatte er auch noch einen kurzen Boxenstopp, denn die Sattelstütze war auf der ruppigen Strecke mit den vielen Schlägen ausgestiegen. „Mit der ganzen Vorgeschichte muss ich mit dem 13. Platz zufrieden sein. Darauf lässt sich für kommende Rennen aufbauen.“ Bilder
   
11.03.2016 Trainingslager in Spanien

Rennen innerhalb eines Blocktrainings im Trainingslager sind immer etwas schwierig für den Kopf: hat jetzt das gewinnbringende Training für die lange Saison Vorrang oder die Vorbereitung und Erholung auf das Rennen? Der Rennbericht von Matthias: „Leider habe ich heute den Rennrythmus nie richtig gefunden… die Strecke war technisch sehr anspruchsvoll und sehr rutschig (Staub und loses Kies, obwohl die Organisatoren am Samstag mit viel Wasser versucht hatten, die Strecke fahrbarer zu machen). In den ersten drei Runden verbrauchte ich viel Power und machte immer wieder dumme Fehler, entweder in den Abfahrten oder dann in den technisch sehr schwierigen und sehr losen Aufstiegen. Auch in der vierten Runde, als ich eine Dreiergruppe noch im Aufstieg überholte, dann aber in der Abfahrt sich ein Absperrnetz im Hinterrad verfangen hatte und ich dann halt wieder 15 Sekunden hinter der Gruppe lag. In den letzten beiden Runden bin ich dann etwas besser gefahren und konnte die Gruppe wieder einholen, sogleich distanzieren…. Und zum Schluss fing ich mir noch einen Nagel im Hinterrad. Zum Glück reichte die Luft gerade noch bis ins Ziel". Ranglistenauszug
Ein guter achter Platz war die Ausbeute. Nun bleibt er noch zwei Wochen in Spanien und arbeitet weiter an seinen Grundlagen und Spritzigkeit.

   
29.02.2016 Cyprus Sunshine Cup 2016

Nach dem ausgezeichneten Prolog am Donnerstag mit Platz fünf waren die Erwartungen in diesem Weltklassefeld geweckt. In der ersten Etappe über 47.9 km dann ein erster kleiner Bremser: auf den letzten 10 Kilometern hatte sich die Hinterradsteckachse gelöst und somit stimmten die Gänge nicht mehr ganz. Daher verlor Matthias den Anschluss an die Spitzengruppe, fand sich mit 1 Min 23 Rückstand auf Platz 15 auf der Rangliste. Die zweite Etappe führte über 50.7 km. Matthias hatte nicht den besten Tag. Er fuhr in einer Verfolgergruppe hinter der Spitze. Mit 4 Min 22 auf den Sieger kam er als 16. ins Ziel. Am Sonntag dann endlich ein „normales“ Mountainbikerennen mit 5 Runden à 5.9km. Matthias zeigte eine starke Leistung und wurde ausgezeichneter 5. Im Gesamtklassement belegte er damit den guten 12. Platz, einen Platz vor Olympiasieger Kulhavy…

Bilder dazu

Bereits morgen fliegt er weiter nach Valencia/Calpe ins dreiwöchige Trainingslager mit dem Möbel Märki MTB Pro Team. Als nächste rennmässige Saisonvorbereitung bestreitet er in Spanien am kommenden Sonntag ein C1-Rennen in Chelva.

   
15.02.2016 Saisonvorbereitung - Grndlagen schaffen
  Nach vier Wochen Gran Canaria wieder einmal in der kalten Schweiz und diese Woche sofort ins „Militär“ nach Magglingen. Am Morgen ein Stufentest pro Wattstufe à 30 Watt immer 5 Min lang – bis zum geht nicht mehr... Ich bin sehr zufrieden, habe ich doch einen persönlichen Rekord geschafft!
Mein erster Renneinsatz ist mit der Nationalmannschaft im Cyprus Sunshine Cup Ende Februar. Mal sehen, was geht.
   
11.01.2016 Erste Radquer-Schweizermeisterschaft in Dagmarsellen
Nach Regen, Regen, Regen – Querwetter halt. An der SM im luzernischen Dagmersellen war „meh Dräck“ nicht möglich. Matthias war motiviert, hatte die Strecke bereits am Samstag abgefahren, um seine Kräfte am Sonntag auf den Renneinsatz zu bündeln. Auf der engen Teerstrasse gelang der Start nicht ganz nach Wunsch. Ca. auf Platz 15. ging es erstmals in die lange, schmierige Wiesenabfahrt mit matschigen Kurven und Schräghangpassagen (siehe Fotos). Vorne fuhr auf der langen Teerstrasse zurück zum Startgelände ein Schnellzug mit etwa neun Fahrern sogleich entscheidend raus (ganzer Bericht).
   
03.01.2016 Erstes Rennen 2016
Nach einigen Kilometern mit der KTM auf den Moto-Cross Pisten in Italien ging es ans Grundlagentraining. Dank dem guten Wetter bei uns, auch auf dem Rennvelo und dem Bike Kilometer "fressen". Erste Probe zum Konditionsstand gab das Radquer in Meilen vom Sonntag. Mit dem regnerischen Wetter war der Boden sehr tief. Aber es ging erstaunlich gut und trotz einer hinteren Startposition erreichte ich den guten 19. Schlussrang (9. Schweizer). Der nächste Test wird die SM in Dagmarsellen sein.
   
07.11.2015 Redbull Velodux in Estavayer

Matthias versuchte sich diesen „Winter“ zum ersten Mal auf dem Radquervelo. Zusammen mit Nico Brüngger (Strassenprofi) bildeten sie ein starkes Team in diesem speziellen Redbull-Show-Rennen. Der Startschuss fällt, eine Horde rennt los – dabei ist Red Bull Velodux ein Radrennen. 300 Meter weiter, halten ihnen ihre Partner die Quervelos hin. Gefahren wird in Zweier-Teams, jeweils einer ist auf der Strecke, der andere erholt sich. Ganz nach vorne reichte es den beiden nicht, da Nico technisch leicht überfordert war. Rang 9, aber es hat Spass gemacht. Filmausschnitt

   
2. - 4.10.2015 Hellas – Salamina island M.T.B Race2015 (GR)
Matthias war mit dem Möbel Märki MTB Pro Team im warmen Griechenland im Einsatz. Sein letzter Renneinsatz 2015, auf der griechischen Insel Salamina, beinhaltet drei Wettkämpfe: Freitag ein Einzelzeitfahren über eine Rennrunde à 5.5km, am Samstag um 15 Uhr ein Cross Country – Rennen über 6 Runden und am Sonntag ein „Marathonrennen“ über 26km. Ganzer Bericht sowie Bilder und Rangliste
   
14. - 20.09.2015 Swiss Epic im Wallis
Matthias belegte im Prolog mit seinem holländischen Partner Michial van der Heijden den guten 6. Platz. „Ich hatte einen schlechten Tag. Die Beine drehten schlecht – ich hoffe, morgen Dienstag sieht es etwas besser aus…“
Am Dienstag steht schon die längste Etappe an: 95km von Verbier nach Leukerbad entlang den Suonen. Ganzer Bericht und Impressionen 2015
   
07.09.2015 Ein bischenSpass muss sein
Bevor der Saison-Endspurt los geht, gibt es noch etwas Spass mit meinem neuen KTM. Für die Kondition und "für das Auge für die Linie" ein absolutes MUSS. Und wenn es noch Spass macht, um so besser. Bilder
   
05.09.2015 WM in Andorra
Erfolgreiche Weltmeisterschaften für das Möbel Märki Pro Team in der Höhe von 2‘000 Metern in Vallnord AND. Matthias, der jüngste der sieben selektierten Schweizer Elitefahrer belegte den hervorragenden 22. Rang.Bericht Landanzeiger.
Am Renntagmorgen war es bitterkalt, doch nach Tagen mit zum Teil Dauerregen, zeigte sich der Himmel blau und bald auch die Sonne. Natürlich blieb es auf 2‘000 Metern Höhe trotzdem frisch. Die Strecke war aufgeweicht, matschig, unglaublich ausgefahren mit schon fast bösartigen, löchrigen Spuren, denen man kaum ausweichen konnte. Ganzer Bericht und Bilder
   
17.08.2015 BMC Racing Cup Final-Lauf in Muttenz
Matthias war nach den beiden Weltcups in Uebersee äusserst motiviert. Doch auch ihm kam das Wetter nicht wirklich entgegen: Laufpartien waren noch nie seine Stärke…. Der Start gelang ihm gut und nach zwei von sechs Runden lag er immer noch mit Ralph Näf, Lars Forster und Martin Gujan in einer Vierergruppe an der Spitze. Doch dann musste er die Gruppe eben in dieser äusserst langen Bergauflaufpassage ziehen lassen. Von hinten wurde er zudem von Radquerspezialist Lukas Flückiger und Nicola Rohrbach ebenfalls in diesen Laufpassagen überholt. So lag er nach rund einer Stunde auf Platz fünf. Beim „aufs-Rad-springen“ nach dieser Laufpassage brach dann an seinem Sattel ein Karbonstrebe. Ganzer Bericht
   
10.08.2015 WC Windham USA: Gutes Rennen, aber Pech mit Plattfuss
Matthias war die Spannung in der Startformation in der zweiten Startreihe anzusehen. Er hatte sich viel vorgenommen. Und er startete auch explosiv und war im Feld der 85 Startenden nach der Startrunde auf Rang 13 und nach der ersten Runde vorgerückt auf Rang 9! So sahen wir ihn auch bis in Runde 5 immer wieder in der Live-Übertragung auf rebull.tv auf den Rängen 9, 10 und 12 bei Start und Ziel passieren. Die zweitletzte Runde dann etwas schwächer, so dass er als 14. Bei Start und Ziel vorbei kam. Da war noch immer die Egalisierung seines besten WC Resultats drin! Doch oh Schreck, in der letzten Runde ein Plattfuss – in der Folge nur die 50. beste Rundenzeit und vom guten Rang 14 auf Rang 20 zurück gefallen. Das war riesiges Pech für Matthias, zumal er bis dahin ein wirklich gutes Rennen abgeliefert hatte. Und das Pech verfolgt ihn leider auch zum letzten WC in zwei Wochen in Val di Sole ITA, denn er hat seinen guten 16. Startplatz um nur einen Rang verloren und wird wohl aus der vierten oder fünften Startreihe losfahren müssen.
   
03.08.2015 WC in Mont Sainte Anne (CAN)
Um 14.15 Uhr Ortszeit dann der Start der Elite Männer mit Matthias mit der Nummer 30 aus der vierten Startreihe. Die Startrunde bot keine breite Piste und auch keine langen Geraden. So war es furchterregend mit anzusehen, wie sich das Feld der 87 Fahrer einen erbitterten Kampf vor den Trails um die vorderen Positionen lieferte. Minutenlang fuhren fünf bis acht Fahrer nebeneinander und jeder wartete darauf, dass einer nachliess und es mehr Platz auf der Strecke gab. In einer ansteigenden, engen Linkskurve mit Schotter am Boden, dann eine kleine Unaufmerksamkeit, die Matthias zum Ausklicken der Pedale und einem Sicherheitstritt um nicht zu stürzen zwang. Schnell waren ein paar Dutzend Kontrahenten an ihm vorbei gezogen. So war nichts mit dem angestrebten Rang 20 aus der Startloop – Matthias kämpfte sich jedoch bereits auf Rang 38 vor. Sein Rennen war geprägt durch eine konstante Aufholjagd. Er fuhr extrem gleichmässig in den Runden 3 bis 7 mit Zeiten zwischen 13:38 min bis 13:50 Minuten. So überholte er einen Fahrer nach dem anderen und stiess bis zum Schluss auf den sehr guten 22. Rang vor. Eine Punktlandung, denn damit arbeitete er sich im Weltcup Zwischenstand auf Rang 16 vor. Dies berechtigt ihn zum fixen Startplatz in der zweiten Reihe am kommenden Sonntag in Windham USA.
   
27.07.2015 Europameisterschaft Alpago(I): ausser Spesen...

Not my day at Europeans. Very disapointing race for me. Nothingmore to say, so der Facebook-Eintrag.
Matthias fühlte sich gut, im Abschlusstraining am Morgen drehten die Beine gut. Mit der Startnummer 23 war er mitten in der Weltspitze. Als 13. kam er dann von der langen, anstrengenden Startrunde zurück. Doch er verlor Rang um Rang. Als er in der vierten von sechs Runden etwa auf Rang 40 lag, brach er die Übung ab. „Es ging einfach nichts. Ich hätte vor dem Start auf mich gewettet für Top 15 heute! Aber so bin ich lieber aus dem Rennen und konzentriere mich auf das nächste Rennen.“

   
20.07.2015 SM in Langendorf
Matthias zeigte ein gutes Rennen, hatte aber nicht seinen besten Tag. Zuerst kam er am Start nicht sogleich in die Klickpedale und musste unnötig Körner verschwenden, dann duellierte er sich mit Fabian Giger und Martin Fanger und verlor wieder unglücklich Terrain. Und dann war der Medaillenzug vorne abgefahren. Als später noch die Kette raussprang, war die Aufholjagd beendet. Als achter überquerte er die Ziellinie, nicht wirklich glücklich.
   
13.07.2015 BMC Cup Rennen in Montsevelier (C2)

In der Startrunde und der ersten von sechs Runden ging ich das Tempo der Spitze mit, danach nahm ich bewusst etwas Tempo raus. Hinter dem Führungsduo Ralph Näf und Lukas Flückiger lag ich zusammen mit Martin Gujan auf den nächsten Plätzen. In den Aufstiegen sass ich locker auf meinem Hardtail. Von hinten brauste in Runde zwei Martin Fanger heran und überholte uns sogleich. Danach waren die Positionen grundsätzlich bezogen. In der letzten Runde konnte ich aufdrehen und powerte die schnellste sechste Rundenzeit des ganzen Fahrerfeldes ins rutschige Gelände. Ich konnte heute eine solide Leistung zeigen und bin mit meinem 4. Platz zufrieden. Die Strecke war heimtückisch rutschig und daher entschied ich mich für mein Hardtail Scott Scale. Ich freue mich auf die Schweizermeisterschaft am kommenden Sonntag im solothurnischen Langendorf.

   
09.07.2015 Abendrennen in Brugg
Nach dem „auspowern“ am Weltcup auf der Lenzerheide habe ich mich gut erholt. Als ich am Mittwochabend zu Hause mit dem Rennrad um 17.45 Uhr abfahren wollte, fuhr der Doppingkontrolleur vor. Seit anfangs Juni die vierte Kontrolle. Blut und Urin wohl in Rekordtempo abgegeben, eingefahren zum Rennen bin ich dann von Gränichen in den Brugger Schachen; Dauer 33 Min für 28 km…. Als die rund 50 Fahrer um 19.15 Uhr auf die 60 flachen Runden à 960m geschickt wurden, war ich sogleich präsent. Meine auf dem Trainingsplan stehenden Intervalle wollte ich am Rennen „abarbeiten“. Das Stundenmittel für das Rennen lag bei 46.6 km/h… Ich fühlte mich gut und fuhr dsehr aktiv. Die Form stimmt und der zweite Rang zeigt dies auch auf. Zeitungsbericht
   
06.07.2015 Weltcup-Rennen in Lenzerheide

Weltcup Rennen in der Schweiz, eine Höhepunkt sollte es werden, hat leider nicht ganz geklappt. Mit Startnummer 12 mitten in der Weltspitze - ein gutes Gefühl! Gleich nach dem Start gings vollgas los. Ich war in der ersten Rund immer zwischen Platz 3 bis 5. Ich konnte mich in den Top 15 halten bis in die zweitletzte Runde, dann war der Akku leer und es ging nicht mehr viel. Mit dem Platz 29 musste ich mich zufrieden geben. Schade, ich hätte gerne mehr gezeigt.

   
29.06.2015 Nach Höhentraining - C1 Rennen in Kirchberg AUT

Im meinem Rennen (Start 18 Uhr) hörte der Regen auf und es wurde äusserst klebrig. Die Waldpassagen mit vielen Wurzeln waren äussert schwierig zu befahren. Wie viele andere hatte auch ich Probleme mit dem Dreck im Schaltwerk und auf der Kette. Lange Zeit lag ich auf Platz drei, musste dann aber wegen diesen Problemen etwas zurücknehmen und ich wurde schlussendlich guter 5. Bilder dazu
Verständlich, dass bei dieser klebrigen Masse die Kette auf den Ritzeln nicht immer griff… viel Arbeit für meinen Team-Mechaniker Hubert!

   
09.06.2015 BMC Cup in Gränichen (HC Status)
Das Heimrennen war angesagt. Auf einem Bild sieht man Matthias mit der ihm eigenen Startgeste, mit der Zunge die Lippen zu nässen. Das heisst, dass er hoch konzentriert und zu allem bereit ist! Nach dem Start ging es in horrendem Tempo die Moortalstrasse hoch. Matthias war anfänglich eingeklemmt, setzte sich jedoch im oberen Teil an die zweite Stelle hinter den australischen Meister. Eine lockere Gruppe mit Daniel Mcconell AUS, Weltmeister Julien Absalon, Samuel Gaze NZL, Matthias Flückiger und unserem Matthias übernahm in der ersten und zweiten Runde die Führung. Wegen einem Sturz fiel Matthias aus der Gruppe zurück und fuhr dann in einer Verfolgergruppe mit Ralph Näf, Fabian Giger, Lars Forster, Reto Indergand und Martin Fanger mit. In der fünften Runde verfolgte Matthias das Sturzpech erneut und es wurde seine langsamste Rennrunde. Dennoch kämpfte er sich erfolgreich als Achter ins Ziel. Nur gerade 37 Sekunden fehlten bei ihm auf einen Podiumsplatz. Das Rennen gewann ein überragender Matthias Flückiger vor Daniel Mcconell AUS und Weltmeister Julien Absalon. Bilder-Collage
   
01.06.2015 Weltcup Rennen in Albstadt (D)
Auf Fernsehpräsenz für Matthias: mit der Startnummer 14, seinem Resultat aus dem ersten Weltcuprennen vom vergangenen Wochenende, konnte er in der zweiten Startreihe Aufstellung nehmen. Da an einem Weltcup die ersten acht Fahrer am Schluss des ca. 10 Minuten dauernden Aufstellungsprozederes vorne einzeln aufgerufen und ihre Position einnehmen, sah man ihn da schon mehrmals medientechnisch stolz in seinem Möbel-Märki Teamdress. Die Angespanntheit nicht nur von ihm, sondern vom ganzen Staff, war hoch vor dem Rennen. Wie war das Resultat von Nove Mesto einzustufen? Und hier in Albstadt auf einer „Autobahn“ mit zig über 25% Rampen, ohne grössere fahrtechnische Herausforderungen – sein Ding? Matthias entschied sich - wie beinahe alle Fahrer - für sein Hardtail. Ganzer Bericht
   
26.05.2015 Weltcup Rennen in Nove Mesto Na Morave (TCH)
Auf Grund der aktuellen Weltrangliste zugeteilten Startposition 49 war der Start ins Rennen nicht einfach. Die Meute von über 150 Fahrern sprintete beim Startschuss vor zig Tausend Zuschauern los. Stirnemann wählte die linke Seite, musste in der ersten Kurve vom Teer auf die Wiese ausweichen. Er kam aber gut am ersten Engniss vorbei. Auf der Startrunde konnte er sich weiter nach vorne arbeiten und kam als ausgezeichneter 16. von der langen Startrunde zurück. Auf dem mit Wurzeln gespickten, technisch noch mit Steinpassagen erschwert und durch den schmierigen, nassen Untergrund war höchste Konzentration über die 100 minütige Renndauer gefordert. Stirnemann fuhr auf Grund der vielen Wurzeln ein vollgefedertes Scott-Bike. Taktisch fuhr er ein hervorragendes Rennen: immer nahe am Limit, möglichst auf der langen Zielgerade im Windschatten, das Risiko in den Abfahrten möglichst berechnend. „Ich bin überglücklich! Das Rennen habe ich mir gut eingeteilt. Die Stärken und Schwächen der Fahrer rund um mich kannte ich und wählte entsprechend meine Taktik: diesem musste ich folgen oder vor dem nächsten schwierigen Downhill musste ich jenen passieren, da dieser nicht flüssig runterfahren konnte. Das Publikum war unglaublich - 14. Rang. Und am nächsten Wochenende im schwäbischen Albstadt stehe ich beim zweiten Weltcup in der zweiten Startreihe!“.
   
11.05.2015 C1 Rennen in Kolding, Dänemark
Statt am schwächer dotierten C2-Rennen in Solothurn reiste Matthias ganz alleine über Hamburg nach Dänemark. Das C1-Rennen in Kolding hatte trotz Solothurn und Marathon-EM Singen ein recht starkes Starterfeld. Betreut durch einen Dänischen Helfer fuhr er erstmals auf dem vollgefederten Scott Spark. Mit über 40 Sekunden Vorsprung konnte er einen wertvollen (60 UCI-Punkte) Sieg landen.
   
26.04.2015 BMC Cup in Tesserete
Dauerregen in Tesserete. Auf einer Strecke mit vielen neuen Streckenpassagen war es nicht mein Terrain: drei lange Laufpassagen verhinderten einen Effort. Zudem hatte ich Mühe, mich auf den schmierig-schlammigen Untergrund umzustellen. Nach einer eher schwachen erste Runden hätte ich in der fünften und letzten Runde die zweitbeste Zeit gefahren, wäre nicht noch 100m vor dem Ziel die Kette rausgesprungen… schlussendlich belegte ich den achten Schlussrang. Irgendwie musste ich mich zuerst den „Draht“ zu den schmierigen Verhältnisse finden. Die Strecke fand ich bei diesen Bedingungen nicht wirklich ideal. Die Laufpassagen brachen mir immer wieder den Rhythmus – ich bin ein Mountainbikefahrer und nicht Mountainbikerenner! Die Schlussrunde zeigt, dass die Form stimmt.
   
14.04.2015 BMC Cup in Schaan
Matthias hatte am Morgen den Eindruck, dass er nicht den besten Tag hätte. Der von ihm gekochte Gries als letzte „feste“ Mahlzeit vor dem Rennen war aber wohl eine gute Grundlage. Am Start der Elite Herren waren mit Weltmeister Absalon, Ex-Europameister Milatz sowie die Schweizer Weltklassefahrer Matthias und Lukas Flückiger, Ralph Näf, Martin Fanger, Reto Indergand Martin Gujan und U23 CH-Meister Lars Forster, wie immer in der Schweiz, stärkste Gegner für Matthias aufgerufen. Nach dem Start bildete sich vorne sogleich eine „BMC“-Armada mit Näf, Fanger, Indergand und Lukas Flückiger. Stirnemann und Lars Forster waren die Farbtupfer an der Spitze des Feldes.
Ganzer Bericht
   
30.03.2015 Erstes Schweizer-Rennen 2015 im Tessin
Bei angenehmen Frühlingstemperaturen startete am vergangenen Wochenende die Mountainbikesaison auch in der Schweiz. Es war auch der erste Cross Country Einsatz in der Schweiz für mich im neuen Team und dem neuen Scott-Bike. Ich startete gut, kam als Neunter von der Startschlaufe zurück ins Zielgelände. Sieben harte Runden ohne gross Erholungsmöglichkeiten forderten schon einen guten Formstand. Schurter schlug vorne wie gewohnt ein horrendes Tempo an und löste sich schon ab Runde zwei mit einigen Sekunden Vorsprung von seinen Verfolgern, angeführt von Fontana und Näf. Ich reihte mich auf Platz acht ein. Mit regelmässige Rundenzeiten, kämpfte ich mich bis zwei Runden vor Schluss auf Platz sechs vor, nur noch 25 Sekunden hinter Ralph Näf, der sich auf Platz drei befand. In einer Rechtskurve auf der Wiese verlor ich kurz den Gripp und musste zu Boden. Von da an fuhr ich „auf Platz halten“. Ich verlor 1:57 Minuten auf Schurter und wurde ausgezeichneter Sechster. Ich hatte guten Druck auf den Pedalen und freue mich auf die nächsten Rennen. Der Support im Möbel Märki MTB Pro Team ist ausgezeichnet. Ganzer Bericht
   
12.03.2015 Trainingslager in Spanien
Zusammen mit Irina, dem Physio und dem Mech sind wir noch im Trainingslager. Aber man kann ja nicht nur trainieren, man muss ja auch essen. Sieht die Züpf nicht schön aus?
   
27.02.2015 Andalucia Bike Race Schluss-Etappe

Bei der ersten Zeitmessungen lagen Matthias Stirnemann und sein Partner Marc Stutzmann nur auf Platz 14….war einer krank? Leere Beine? Oder Defekt? Sie hatten leider einen Kettenriss und mussten diesen beheben. So lagen sie bei km 33 mit 3Min 53 doch schon recht zurück. Doch dann zündeten sie noch den Endturbo, setzten die letzten Reserven frei! Bei der zweiten Splittime bei Km 48 lagen sie bereits auf Platz 4 mit nur noch 2 Min 14 Sek Rückstand. Von da an ging es aber nur noch runter. Der Abstand zur Spitze blieb, aber ein portugiesisches Paar hatte noch Defekt und so erreichten sie überglücklich als Dritte in der Tageswertung das Ziel. Und als Gesamtfünfte feierten sie die 70 UCI Punkte mit einem speziellen After Race Diner (siehe Tüte auf der Foto) – verdient haben sie es! Herzliche Gratulation ans ganze Team. Mariusz, Hubert und Bernhard haben im Hintergrund beste Arbeit geleistet. Das zweite Team, Irina Kalentyeva und Michelle Hediger, mussten für die letzte Etappe leider Forfait geben: Irina hat eine starke Erkältung eingefangen – gute Besserung!
   
26.02.2015 Andalucia Bike Race 5. Etappe
  Die zweitletzte Etappe am Andalucia Bike Race hatte es in sich: die lange Distanz von über 86km forderte ihren Tribut bei allen Teilnehmern. Bis ca. km 35 konnten Matthias und sein Partner Marc mit der Spitze mithalten, dann mussten sie abreisen lassen. Ein langer Kampf begann für die beiden. Sie verloren kontinuierlich an Terrain und 20 km vor dem Ziel wurden sie von der Verfolgergruppe ein- und überholt. Schlussendlich kamen sie nach 3h 44 Min und 7 Sekunden als sechste ins Ziel. Im Gesamtklassement liegen sie neun Minuten hinter Platz vier, aber elf Minuten vor Platz immer noch auf dem ausgezeichneten fünften Platz. Noch 55.81 km und 1‘136 Höhenmeter trennen sie heute Freitag vom Ziel und je 70 UCI-Punkte… um 10 Uhr startet die Etappe. Nochmals heisst es Daumen drücken in der kalten Schweiz.
   
25.02.2015 Andalucia Bike Race 4. Etappe
  Gestern nach der vierten Etappe musste das ganze Team von Jaen nach Cordoba „zügeln“, eine neue Unterkunft beziehen. Das Ganze hat die Crew so organisatorisch belastet, dass leider keine direkten Infos aus Spanien vorliegen. Im Tagesklassement konnten wieder beide portugiesischen Teams überzeugen. Auf Platz drei das Topeak Team 1 vor den Deutschen Kaufmann/Käss und Stöckli/Goldwurst (M.Flückiger /Rohrbach). Auf Platz sechs kamen nach 2h 25 Min und 12 Sek - gleichzeitig mit Stöckli/Goldwurst – Marc und Matthias ins Ziel. Damit haben sie einen weiteren Husarenritt erfolgreich überstanden…Im Gesamtklassement sieht es wie folgt aus: noch 109 Teams im Rennen.
1. Serralheiro/Oliveira POR/POR Totalzeit 11:28:11
2. Lakata/Hynek AUT/CZE Rückstand: 3:15
3. Flückiger/Rohrbach SUI/SUI 9:29
4. Romero/Leao Pinto ESP/POR 10:15
5. Stirnemann/Stutzmann SUI 14:35
6. Kaufmann/Käss GER/GER 19:45
7. Platt/Huber GER/SUI 26:04
   
24.02.2015 Andalucia Bike Race 3. Etappe
  Gestern Dienstag erwartete die Fahrer neben der Startetappe nun mit 75.6km und 3‘071 Höhenmetern die auf dem Papier wohl die härteste Etappe. Wer sich erinnert: im Schulskilager hiess es immer: Achtung – der dritte Tag: da sind alle müde… das gilt aber für MTB Cross Country-Fahrer wohl nicht. Hier die Info zum Tag drei von Matthias: “ Heute stand eine der schwersten Etappen auf dem Programm. Die ersten 18 km waren die gleichen wie gestern. Am Anfang war ein enorm hohes Tempo. Doch am Anstieg wurde das Tempo doch etwas rausgenommen. Marc und ich sind wieder sehr defensiv gefahren. Unser Ziel war es möglichst lange im langen Anstieg mit der Spitzengruppe mitzufahren. Was uns dann auch gelang! In der Abfahrt sind die portugiesischen Leader (Romero/Leao Pinto) und Stöckli/Goldwurst (M. Flückiger/Rohrbach) rausgefahren. Wir wurden etwas gebremst vom anderen portugiesischen Spitzenteam (Serralheiro/Oliveira) und Topeak 1 (Lakata/Hynek), die nicht sehr schnell runterfahren. Doch wir konnten das Loch bis zur zweiten Feed-/Techzone wieder schliessen. Die Race-Leader hatten dann in der zweiten Abfahrt Platten und kamen schlussendlich mit 12 Minuten Rückstand ins Ziel. Somit war das Rennen neu lanciert! Im letzten langen Aufstieg sind dann das zweite portugiesische Paar und Topeak 1 rausgefahren. Stöckli/Goldwurst hatten wir lange Zeit immer in Sichtweite, so vielleicht 25 Sekunden Rückstand für Marc und mich. Nach dem Aufstieg ging es dann einen Kiesweg runter, den wir heute schon hochgefahren waren. Wir gaben alles und konnten dann in der Fläche nochmals zu Stöckli aufschliessen. Doch meine Beine waren von der Aufholjagd ziemlich müde. Und somit konnte uns Stöckli/Goldwurst am letzten Stützli locker abschütteln. Doch wir sind super zufrieden mit unserer Leistung. Marc hatte heute auch einen guten Tag. Wir konnten sogar Merida 1 (Hermida/ Van Houts) im Gesamtklassement überholen und sind somit fünfte im Gesamtklassement! Und haben einen guten Vorsprung auf die Sechstplatzierten.“ Mit einer Etappenzeit von 3h 13 Min und 58 Sekunden verloren die beiden nur 1Min 55 auf die portugiesischen Sieger und lagen schlussendlich nur 17 Sekunden hinter dem Podest! Im Gesamt-klassement bei Halbzeit liegen sie mit total rund 12 Minuten Rückstand hinter der Spitze rund zwei Minuten hinter Platz vier aber rund fünf Minuten vor Platz sechs.
   
23.02.2015 Andalucia Bike Race 2. Etappe
  Mit einer Endzeit von 2h37Min und 11 Sek rasten Matthias und Marc über die 61km mit 2‘308 Höhenmeter. Sie wurden in der Etappe damit ausgezeichnete 6., verloren etwas mehr als drei Minuten auf die portugiesischen Gewinner und liegen nun auch im Gesamtklassement auf Platz 6. Hier das Watsapp von Matthias: „Heute ging es vom Start an berghoch, ca. 950 Höhenmeter. Marc und ich hatten einen guten Start und konnten mit Merida 1 (Hermida/Van Houts), Topeak 1 (Lakata/Hynek) und Stöckli/ Goldwurst (Flückiger/Rohrbach) den Aufstieg hochfahren. Leider ist Marc fast zuoberst die Kette runtergefallen und wir hatten dadurch auf dem Peak ein Loch zu den anderen. In der Abfahrt konnten wir wieder zu Merida und Topeak aufschliessen, Stöckli/Goldwurst ihrerseits konnten zu den zwei portugiesischen Führungsteams aufschliessen. Wir konnten bis zur zweiten Verpflegung mithalten. Beim letzten langen Anstieg musste Marc etwas Tempo rausnehmen und wir fuhren unser eigenes Tempo. In der Abfahrt Richtung Ziel konnten wir noch etwas Zeit gutmachen …. Wir sind zufrieden.“
   
22.02.2015 Endlich geht's los: Andalucia Bike Race 1. Etappe
89.12km mit insgesamt 3‘076 Höhenmeter – ein grosser Brocken wartete gestern Sonntag als Startetappe auf die 718 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Bei sehr kühlen Temperaturen wurde in Jaen um 09.10 gestartet. Marc Stutzmann (Giant-Swiss-Team) und Matthias Stirnemann (Möbel Märki MTB Pro Team) hatten sich viel vorgenommen, obwohl das Feld äusserst hochkarätig ist. Lange Zeit fuhren sie in einer Gruppe um den vierten Platz mit. Das Statement von Matthias:“ Hallo – bei uns liefs soweit gut. Wir sind lange um Platz 4 mitgefahren. Aber Marc hatte Rückenschmerzen und deshalb konnte er nicht ganz so zügig fahren (Durchschnitt über die ganze Strecke gemäss seinem Watt-Messgerät an der Kurbel: mehr als 300 Watt!). Wir mussten drei Teams noch ziehen lassen. Aber ich bin mit meiner Leistung zufrieden.“ Nach 3h26 Min und 24 Sekunden erreichten die beiden das Ziel als siebtes Paar, 8:48 hinter dem portugiesischen Siegerpaar. Aber z.B. vor CH-Marathonschweizermeister Urs Huber. Der Möbel-Märki MTB Pro Team Physio Mariusz sowie die Mechaniker Hubert und Bernhard haben gestern nach der Etappe wohl einen langen Einsatz gehabt, um die Muskeln und Bikes der zwei Fahrer und zwei Fahrerinnen wieder flott zu kriegen…
   
10.02.2015 Unsere Ausrüstung nimmt Formen an

Mein Trainingsbike ist bereit. Scott Rahmen in edlem schwarz mit neonfarbigen "Hinkuckern".

Aber auch im weiteren Ausrüstungsbereich sind wir "up to date".

   
30.01.2015 Neues Team für 2015

Seit 1. Januar bin ich im Team "Möbel Märki MTB Pro Team". Das kleine Team ist voll darauf ausgerichtet, der aktuellen Vize-Weltmeisterin Irina Kalentyeva (RUS) auf dem Höhepunkt ihrer Karriere nochmals zwei, drei Jahre beste Voraussetzungen zu schaffen. Unser Team umfasst neben uns zwei noch Kasia Miskowicz (POL), wobei Kasia im Mai erstmals Mutter wird und wohl erst spät in die Saison einsteigen wird. In der Junioren-Kategorie wird Luca Märki unsere Teamfarben möglichst gut präsentieren. Unser Staff war schon 2014 mit Irina unterwegs. Es sind dies die beiden Polen Mariusz Miskowicz als Physio und Hubert Grzebinoga als Mech. Anlässlich der Bus-, Kleider- und Zeltübergabe konnten wir am Hauptsitz der Möbel Märki Handels AG in Hunzenschwil die ganze Saison besprechen. Bereits am 22. Februar starten wir am Andalucia Bike Race. Ich freue mich, ein Teil dieses Teams zu sein.
   
31.12.2014

Ende eines Vertrages

  Nach einem Jahr mit vielen "up and down" wurde mein Vertrag mit dem Stöckli Pro Team nicht verlängert. Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die Hilfe und die Unterstützung bedanken.
   
20.11.2014 Ein bischen Spass muss sein
Als kleiner Ausgleich in dieser "Zwischensaison" trainiere ich auf meiner Honda. Einmal nicht in die Pedalen zu treten, sondern nur am Gasgriff zu drehen, macht einfach Spass. Und wer meint, dass sei keine Sache, soll es doch auch mal probieren. Konditionell ist das "crossen" eine anspruchsvolle Sache und die Mukis sind gefordert
   
06.10.2014 Internationales C1 Radquer in Dielsdorf

 

Bei warmen äusseren Bedingungen hatte ich als UCI-Radquer-Nr.509 nur etwa den 40. Startplatz. Viele starke Ausländer waren zum gut dotierten EKZ-Quercuplauf auf der Pferderennbahn nach Dielsdorf angereist. Ein flacher, ultraschneller Kurs mit sehr vielen Kurven erwartet das ca. 60 köpfige Feld. Ich startete nicht schlecht, kam auf Platz 28 zum ersten Mal bei der Wechselzone vorbei. Auf der engen Strecke war es äusserst schwierig, Positionen gut zu machen. Vorne verabschiedete sich schon schnell mal ein neunköpfiger Schnellzug. Dahinter bildete sich eine ca. 15 Fahrer starke Verfolgergruppe. So in der Mitte des Rennens kämpfte ich mich in dieser Gruppe nach vorne. Doch ein kleiner Rutscher mit folgendem Abstieg übers Vorderrad warf mich sogleich an den Schluss dieser Gruppe. Das Tempo blieb horrend hoch. Gegen Schluss konnte ich nochmals aufdrehen, kämpfte Fahrer um Fahrer nieder. Auf der Zielgeraden verlor ich einen Dreiersprint gegen Simi Zahner und Radquer-Schweizermeister Lukas Flückiger, landete aber auf dem ausgezeichneten 16. Platz.Boah, viel härter als alle Bikerennen! Da kannst du nie ausruhen, immer kicken. Mir tut jeder Muskel weh! Am kommenden Sonntag gehts im nahen Beromünster weiter.

   
29.09.2014 Internationales Radquer in Illnau
Nach der nicht ganz optimalen Rennbereitung (Natizusammenzug Freitag und Samstag in Davos und Jahresabschluss Fanclub) startete ich am Sonntag in Illnau. Schon in der ersten Runde löste sich eine dreizehn Fahrer zählende Spitzengruppe vom Rest der Teilnehmer. Und dann fiel immer wieder ein Athlet zurück (Prinzip 10 kleine Negerlein...). Ich fuhr mit noch leicht angezogener Handbremse gut vorne mit. Doch nach etwa 40 Minuten, in einer abfallenden 180° Kehre, riss es mir vorne den Collée von den Felgen. Nur mit viel Mühe brachte ich den noch intakten Collée wieder einigermassen auf die Felge und fuhr bis in die Techzone, wo ich auf das zweite Velo wechselte. Auf Platz 13 ging es weiter. Ich fand wieder einen guten Rhythmus und war auf dem Weg zurück zur Spitzengruppe, als erneut am gleichen Ort auch bei diesem Rad den Collée von der Felge riss. Der Leim von der letzten Saison war wohl etwas eingetrocknet… also nochmals das ganze Rad wechseln (zum Glück war noch ein dritter Radsatz in der Techzone). Schlussendlich kam ich als 18. ins Ziel. Schade – war aber toll mit den absoluten Top-Radquercracks der Schweiz und der Weltranglisten Nr. 5, dem Italienier Franzoi, mitzufahren. Nun werde ich wohl alle meine Colléeräder zum neu Kleben zum Mechaniker bringen. Da kann ich den Fanclubkasse ja schon mal ein erstes Mal „anzapfen“.
Mein nächstes Quer werde ich am kommenden Sonntag in Dielsdorf bestreiten.
   
28.09.2014 Generalversammlung und Jahresabschluss Fan Club
Mit etwas Verspätung durfte ich Freune, Sponsoren und Clubmitglieder herzlich begrüssen. Sorry!
Mit beinahe 50 Anwesenden führte Präsident Rafi Geiser die dritte ordentliche Generalversammlung unseres Fan Clubs in nicht viel mehr als 15 Minuten schlank durch. Stolz hängten Kathrin‘s vier „Säcke“ inkl. Medaillen am Hirschgeweih und die Servietten in den Weltmeisterfarben waren ein weiterer Farbtupfer am gelungenen Abend. Schade konnte ich kein Tricot dazu beitragen.
   
23.09.2014 Testride auf der Lenzerheide
Äusserst spontan entschlossen meine Schwester und ich dann am Samstagabend so gegen 20 Uhr noch auf die Lenzerheide zu fahren, um an einem kleinen „Festli“ teilzunehmen. Am Sonntagmittag dann testeten wir am „Testride“ diverse Freeride-Bikemaschinen.
Spass war angesagt.
   
22.09.2014 Gansingen anstelle von Polen - Quervelo anstelle von Bike
Leider wurde es nichts mit dem MTB-Rennen für mich in Polen: einen Flug hätte ich noch buchen können, doch das Flugzeug hatte keinen Platz mehr für einen zusätzlichen Radkoffer….
Am Samstagmorgen entschloss ich mich dann spontan, am Nachmittag am Quer- und Bike Cup in Gansingen auf dem Radquervelo an den Start zu gehen. Äusserst aktiv fuhr ichimmer an der Spitze, diktierte das Renntempo. Als wir ca. 10 Elitefahrer das Handicap auf die Amateure und Masters aufgeholt hatten, powerte ich weiter. In der letzten Runde distanzierte ich dann auch noch den letzten Begleiter und feierte einen kleinen, feinen Sieg. Nun habe ich mich sogleich für das Rennen in Illnau vom 28. September angemeldet… Mal sehen!
   
15.09.2014 Bundesligafinale in Bad Salzdetfurth (D)
Ich nahm die 700km Anreise in Kauf, um am HC-Rennen in Bad Salzdetfurth (bei Hannover) nochmals Jagd auf die wichtigen UCI-Punkte zu machen. Bei angenehmen äusseren Bedingungen nahm ein hochkarätiges Fahrerfeld die total acht Runden in Angriff. Ich startete sehr schnell und reihte mich hinter Giger, Lindgren, Milatz und Van Houts auf Platz fünf ein. Gegen Ende der ersten Runde musste ich aber etwas Tempo rausnehmen. Schnell wurde ich von Hermida, Schelb, Cink, von Houvels, Loo, Stibian, Bauer, Schulle-Lünzum etc. überholt und bis auf die 15. Stelle durchgereicht. Doch hier konnte ich mich dann „erholen“ und mit konstanten Rundenzeiten wieder etwas nach vorne kämpfen. In der letzten kurzen Gegensteigung ersprintete ich dann sogar noch den sehr guten 9. Platz. Das ganze Rennen musste ich leiden. Die Strecke war sehr kräftezehrend und mit den vielen Kurven im Wald war höchste Konzentration gefordert. Ich hoffe, ich habe nächstes Wochenende in Polen nochmals etwas bessere Beine.
Einmal mehr sehr schöne Bilder von Armin Küstenbrück und seinem Team – vielen Dank!
   
08.09.2014 C1 Rennen in Kolding, Dänemark
Endlich, endlich, endlich!
Bei besten Bedingungen startete ich am Sonntag in Kolding zum C1 Rennen. Die Strecke beinhaltete viele Single-Trails und forderte viel technisches Können. Die anspruchsvolle Strecke war einer der besten und spannendsten Rundkurse, die ich diese Saison zu bezwingen hatte. Ich fühlte mich sehr gut und zeigte dies von Beginn an. Gleich beim ersten Anstieg nach dem Start fuhr ich eine Lücke von 20 Metern heraus. Das hohe Tempo konnte ich konstant halten und der Abstand zu meinen Verfolgern wuchs in der Folge auf bis zu einer Minute an. Trotz der guten Form kämpfte auch ich mit der Länge des Rennens. Die 6 Kilometer pro Runde wirkten sich auch auf die Rennzeit aus. Statt normalerweise 1:30 h dauerte das Rennen am Sonntag 1:50 h. Dies machte mir in der letzten Runde doch zu schaffen und ich drosselte etwas das Tempo. Dadurch konnte der erste Verfolger im Schlussaufstieg nochmals näher kommen. Aber ich bemerkte dies noch frühzeitig und konnte den Angriff kontern und damit meinen ersten Saisonsieg feiern. Gutes Gefühl auf dem Siegerpodest zu oberst zu stehen!
   
03.09.2014 Weltmeistertitel für meine Schwester
Unglaublich meine Schwester holt den Weltmeistertitel im Eliminator-Rennen in Norwegen. Ich freue mich für sie und bin sehr stolz. Dass sie nach der SM, der EM noch den WM Titel holt, ist wirklich fantastisch. Herzliche Gratulation auf diesem Weg.
   
25.08.2014 Weltcup in Meribel (F)
Ich fühlte mich während der Woche fahrtechnisch auf der anforderungsreichen Strecke im französischen Meribel auf über 1'500 Meter über Meer sehr wohl, jedoch war das Körpergefühl nicht wirklich eine Bombe. Bei angenehmsten äusseren Bedingungen erfolgte der Start um 15.30 Uhr. Ich startete aus der 61. Startposition ausgezeichnet, erwischte eine schnelle Linie bis zur ersten 180°-Kurve, ging nach drei weiteren Kurven als ca. 12. in den ersten längeren Aufstieg. Von diesem kam ich sogar auf Platz 9, umringt von der absoluten Weltspitze, zurück. Doch dann musste ich für den Schnellstart büssen. Die Höhe schnürte mir die Atemwege zu. So viel ich in dieser ersten von sieben Runden rund 50 Plätze zurück. Nur langsam fand ich meinen Rhythmus, der mir ein einigermassen flüssiges Tempo erlaubte. Bei jedem etwas höheren Tempoversuch riegelte die Sauerstoffzufuhr ab. So erreichte ich schlussendlich den für mich enttäuschenden 49. Rang.
   
18.08.2014 BMC Racing Cup in Muttenz
Der Speaker sagte: "Matthias hat „zur alten Stärke zurückgefunden“ bei der Siegerehrung für meinen vierten Platz. Das ging runter wie Honig. Mein beherztes Rennen begann bereits in der ersten Runde: am Ende der einzigen Abfahrt lag ich auf Platz zwei. Weil aber Muttenz immer sehr taktisch gefahren wird, wurde vorne ein BMC-Paket geschnürt und wir Stöcklis waren isoliert. Ich hätte bei der entscheidenden Attacke vermutlich schon mitgehen können, aber ich wollte dann doch nicht zu viele Körner verschiessen – und nachher fuhren die drei BMC-Cracks Näf, Luk Flückiger und Milatz für den späteren Cup-Gesamtsieger Milatz ein horrendes Tempo. Ich bin aber sehr zufrieden mit meiner Leistung und freue mich auf das kommende Wochenende am letzten Weltcuplauf in Meribel. Übrigens habe ich mit meinem 25. und 21. Platz an den Überseeweltcups im UCI-Ranking wieder den Sprung unter die besten 100 Mountainbiker der Welt geschafft!
   
10.08.2014 Weltcup in Windham (USA)
Da die Weltrangliste nach dem ersten Überseerennen angepasst wurde, hatte ich in Windham die Startnummer 69. Wieder gelang der Start recht gut, ich kam an allen Gerangeln gut vorbei und es ging erstmals in den langen Aufstieg, ich lag wohl etwa auf Rang 30. Runde für Runde konnte ich mich nach vorne arbeiten und lag dann immer so zwischen Rang 18 und 24. Die Abfahrten fuhr ich schnell, aber nicht am absoluten Sturzlimit. Schlussendlich kam ich als 21. ins Ziel, meine bisher beste Weltcupplatzierung. So macht Rennen fahren wieder Spass!
   
03.08.2014 Weltcup in Mont Sainte Anne (Can)
Ich startete erst um 15.30h. Der Himmel war etwas überzogen und die Sonne brannte nicht mehr ganz so heiss. Aufgrund der Resultate in den letzten Weltcuprennen musste ich auf Position 70 starten. Das hinderte mich nicht daran, explosiv abzufahren und in der Startrunde möglichst nach vorne zu fahren. Es gelang mir gut und ich kam als 35. zum ersten Mal zur Techzone. Ich hatte guten Zug drauf und konnte mich bis zur 4. Runde auf den 20. Platz vorarbeiten. Danach musste ich aber etwas vom Gas und die letzten zwei Runden noch mehr kämpfen. Ich konnte das Rennen auf dem sehr guten 25. Rang beenden. Ich bin das Rennen mit Freuda angegangen ohne mir Druck zu machen bezüglich Resultat. Es hat Spass gemacht, wieder mal so fahren zu können. Ich bin sehr zufrieden und zuversichtlich für das kommende Rennen in Windham, USA.
   
20.07.2014 Schweizermeisterschaft in Lostorf

Eliminator: Ich startete gut mit der 12. Qualizeit, doch konnte ich mich mit der Zielgeraden auf der nicht gewalzten Wiese nicht wirklich anfreunden. Im Viertelfinal dann fiel ich schon kurz nach dem Start beim Beschleunigen aus den Klickpedalen. Der dadurch eingehandelte Rückstand konnte nicht mehr ganz wett machen und schied leider zu frühzeitig aus. Game over!
Cross Country: Nach dem guten Rennen am vergangenen Sonntag auf der Lenzerheide galt mein Teamkollege Mathias Flückiger als Titelaspirant. Unser Team hatte sich eine Taktik zurechtgelegt: mit einem schnellen Start sollte ich meinem Teamkollegen helfen, das grosse Ziel zu erreichen. Aber Einige hatte da etwas dagegen. Der ersten Hang und rund 500m später, war es ein brutales Sprintrennen mit horrendem Tempo. Schon bald mussten wir unsere Hoffnungen begraben, Mathias Flückiger erwischte einen rabenschwarzen Tag und stieg in der dritten Runde entmutigt aus dem Rennen. Ich brauchte rund drei Runden, bis ich mich aus seiner Startrunden-Sauerstoffschuld wieder erholt hatte. Unterdessen war ich aber weit zurückgefallen. War auch nicht wirklich leicht, dies mental zu verarbeiten (WM-Träume ade…). In den letzten drei Runden waren meine Zeiten wieder in Ordnung (7., 11., 9.) und ich konnte mich noch auf den 16. Platz verbessern. Das war aber .... und enttäuscht fuhr ich nach Hause.

   
13.07.2014 BMC Racing Cup in Lenzerheide
Die „Sommerpause“ ist vorbei und der Rennrhythmus bestimmt wieder den Lebensinhalt. Ich war nach meinem ausgezeichneten 2. Platz am Brugger Abendrennen von vergangenem Mittwoch zuversichtlich für Lenzerheide. Im Topfeld legte ich mit Startnummer 22 einen guten Start hin und kam auf Platz 6 erstmals wieder zurück ins Start-Zielgelände. Ralf Näf, Lukas Flückiger, Dan McConnel (Aus) und Maxime Marotte (Fra), alles Weltklassefahrer, überholten mich schon bald. Ich fuhr aber ein konstant hohes Tempo in einer Gruppe mit dem Weltranglistenzweiten Fabian Giger. Auf dem letzten Rennkilometer wurde ich von Martin Fanger noch aus den TopTen verdrängt. Nach meiner langen Verletzungs- und Aufbauphase gelang mit dem elften Platz ein ausgezeichnetes Rennen. Immer noch fehlt es etwas an der Spritzigkeit, aber auf diesem Resultat lässt sich aufbauen.
Nächstes Wochenende ist die Schweizermeisterschaft im solothurnischen Lostorf. Am Freitagabend starte ich im Eliminatorwettbewerb. Mal sehen.
   
16.06.2014 BMC Racing Cup in Gränichen

Ich war heiss auf mein Heim-Rennen, denn ich fühlte mich gut. Mit der Startnummer 13 startete ich aus der zweiten Reihe. Nach dem langen Teeraufstieg war ich als Erster in der Abfahrt. Das war wohl ein schon lange nicht mehr gekanntes Gefühl! Es dauerte ziemlich genau zwei Kilometer, dann, nach dem zweiten langen Aufstieg überholten mich die ersten Fahrer. Ich büsste etwas für mein Starttempo, viel auf Platz 10 zurück und fand mit dem Schweden Emil Lindgren einen „Verbündeten“. Doch dann, am Ende der dritten Runde, schlitzte ich an einem Stein die Seitenwand meines Pneus auf und hatte einen Platten. Ich rannte in die Techzone und bekam da ein neues Hinterrad. Als 14. nahm ich das Rennen wieder auf. Wieder konnte ich gegen Schluss des Rennens schnelle Rundenzeiten fahren (6. und 5. Rundenzeit), doch resultatmässig brachte das nur noch einen Platz. Die Startnummer war somit auch mein Endergebnis. Fazit: Der Start war gar nicht so schnell. Ich habe es versucht, das Gefühl, mal wieder an der Spitze zu fahren möchte ich bald wieder erleben. Schade dann der Platten. Top 10 wäre heute dringelegen. Jetzt geht es auf den Bernina Hospitz um dort die zweite Hälfte der Saison mit einem dreiwöchigen Höhentraining vorzubereiten.
   
02.06.2014 Weltcup in Albstad (D)
  Ich wollte unbedingt in die ersten 60 fahren, damit ich Weltcuppunkte einfahren konnte. Voller Zuversicht freute ich mich auf das Kräftemessen im „Bullenthäle“. Doch bereits kurz nach dem Start merkte ich meine Verletzung immer noch: Ich konnte nicht so lange im Wiegetritt powern wie meine Gegner. So reihte ich mich etwa auf Platz 70 ein. Wiederum dank konstanten Rundenzeiten konnte ich mich am Schluss noch auf Platz 63 verbessern. Nun habe ich zwei Wochen Zeit um mich auf das Heimrennen in Gränichen weiter zu pflegen und an meiner Form zu feilen. Mal sehen!
   
26.05.2014 Weltcup in Nove Mesto (TCH)
Ich startete im Feld der über 150 Fahrer nach meiner Verletzung. Mir fehlte nach seiner schweren Verletzung von Australien noch die Rennhärte in der Startphase. Aber ich fuhr sehr regelmässige Rundenzeiten und verbesserte mich vom 94. Platz (Ende der Startrunde) bis auf den 66. Platz. Aber damit war ich natürlich nicht zufrieden.
   
28.04.2014 Weltcuprennen in Cairns (Australien)
  Vorneweg das Negative: Ich hatte am Samstag im Abschlusstraining einen schweren Sturz und musste mit Verdacht auf Rückenverletzungen mit der Ambulanz ins Spital eingeliefert werden. Nach einem siebenstündigen Aufenthalt konnte ich das Spital an Krücken wieder verlassen. Diagnose aus der Ferne: Gebrochen ist im Rücken nichts, starke Schmerzen in der Leiste. Die genauen Abklärungen werden dann nach den langen Flügen am kommenden Mittwoch in der Schweiz gemacht, da die MRI-Anlage in Cairns defekt war…
Nun das Sportliche: Die Eliminatorstrecke war nach den 48h-Regen im Regenwald von Australien sehr schmierig. So gab es dann auch viele Stürze… Ich habe mich auf Grund der geringen Teilnehmerzahl ebenfalls mal wieder einem Eliminatorrennen gestellt. Meine achte Zeit in der Quali lies aufhorchen. Doch bereits im Viertelfinal erhielt ich zwei starke Konkurrenten zugelost: der österreichische Sprintspezialist Federspiel als Qualisieger und der junge Deutsche Julian Schelb (dieser gewann dann den kleinen Final…). Als Dritter in meinem Lauf kam ich leider nicht weiter. Ich belegte schlussendlich den 11. Platz und konnte zumindest einige UCI-Punkte einfahren. Ziel erreicht.
   
15.04.2014 1. Weltcuprennen in diesem Jahr in Südafrika
Während Mathias Flückiger auf Weltklasse-Niveau fuhr, kämpfte ich mich von Startposition 51 noch in der ersten Runde auf Platz 20 vor. Für diese Vorstellung musste ich im Verlaufe des Rennens aber etwas büssen. Ich verlor einige Positionen. Schliesslich verhinderte ein Sturz eine Rangierung in den Top-30 und es blieb nur der entäuschende 38. Rang.
   
06.04.2014 BMC Racing Cup in Tesserete TI
Die Strecke in Tesserete gefällt mir gut und ich hoffte auf hohem Niveau zu fahren. Ich hatte Freude am Kurs und fühlte mich gut – ich hielt mit der Spitze mit. Der von Wurzeln durchsetzte Untergrund wurde mir allerdings zum Verhängnis. Ich stürzte grob und hatte Glück, dass ich unverletzt aufs Bike steigen und das Rennen noch als Zwölfter beenden konnte.
   
24.03.2014 BMC Racing Cup in Buchs SG

Erstes Rennen in der Schweiz! Ich erwischte einen guten Start und ging etwa auf Platz zehn nach dem ersten Teeranstieg in die Singletrail-uphills. Weiter oben wurde ich noch von einigen Fahrern überholt. Als 15. überquerte ich erstmals die Ziellinie, wobei mein Teamkollege Mathias Flückiger zu jenem Zeitpunkt in Führung lag. Ich spürte noch etwas das harte Trainingslager vor einer Woche sowie die Leistungstests in Magglingen von Mittwoch und Donnerstag. So konnte ich die Pace nicht steigern, war nicht top spritzig. Ich fuhr ein solides Rennen und kam schlussendlich als 17. ebenfalls verfroren ins Ziel. Die erste Runde ging gut, dann fehlte der Pfuff! Teamkollege Mathias Flückiger hatte in der zweiten der insgesamt sechs Runden einen Defekt, viel auf Platz 25. (!) zurück. Doch mit 4 Mal bester Rundenzeit belegte er am Schluss den guten 5. Platz, war wohl an diesem Tag stärkster Fahrer im Feld.
   
01.03.2014 Andalucia Bike Race Stage 6
  Bei uns war es gestern und heute auch nicht ohne Komplikationen. Gestern hat Math Flückiger einen Misstritt gemacht und hat sich das Aussenband gezerrt. Und heute ist zuerst Math in ein Maschendraht-zaun gefahren. Zum Glück nichts passiert. Doch konnte er wegen dem Fuss nur mit einem Bein belasten. Und etwa in der Hälfte der Etappe hatte ich einen üblen Sturz. Zum Glück konnte ich die Etappe fertig fahren. Habe eine Schürfung wiedermal am rechten Knie. Doch dies ist nicht schlimm. Beim Sturz habe ich den rechten Finger überdehnt "omegletzt" und jetzt habe ich im Fingergelenk vom Ringfinger starke Schmerzen. Sehr wahrscheinlich ist nichts gebrochen, doch ich denke ich muss am Samstagabend dann mal zum Doktor oder in den Spital noch genauere Untersuchungen machen. Im Gesamtklassement sind wir ziemlich sicher im 6. Rang.
   
28.02.2014 Andalucia Bike Race Stage 5
  Die längste Etappe gestern sorgte in Andalusien für ein ziemliches Durcheinander… noch in der ersten Feedzone waren wir an der Spitze des Feldes. Doch die Spitzenteams fuhren alle sehr forsch und attackierten. Als dann die Leader einen Defekt hatten, war das Rennen endgültig lanciert. Hektik kam auf – jedes Team fuhr voll Anschlag – und alleine. Und dann war da die Streckenmarkierung wohl nicht so gut und klar. Die Leader in der Aufholjagd waren plötzlich wieder an der Spitze, auch ein polnisches Team fand da wohl einen kürzeren Weg. Die Kommissäre tagten bis spät in die Nacht. Die Leader erhielten eine grosse Zeitstrafe, den Polen konnte wohl nur wenig nachgewiesen werden. Fakt ist, dass wir im Gesamtklassement einen Platz verloren haben, durch die Zeitstrafe der ehemaligen Leader und der Polen aber nun nur noch 30 Sekunden hinter den Polen und nur 25 Sekunden hinter den ehemaligen Leadern hinter dem Podest liegen.
   
27.02.2014 Andalucia Bike Race Stage 4
Die vierte Etappe führte rund um Cordoba. Da sie eher flach war, konnte sich keines der Spitzenteams absetzen. Heute war ein schöner Tag. Wir konnten sogar kurze Trikots und kurze Hosen fahren. Die Etappe heute mit 72km und 1550 Höhenmeter war eher flach.. Wir sind eigentlich immer in der Spitzengruppe gefahren und haben sogar einmal in einem Downhill kurz vor der zweiten Techzone einen kleinen Vorsprung auf die Anderen gehabt. Ca 20km vor dem Ziel wollte ich ein Wasserloch (Pfütze) umfahren, wobei der Fahrer vor mir abrupt gebremst hat und ich in das Wasserloch viel.. Ich war bis zum Kopf unter Wasser.. Dies brachte mich etwas aus dem Rhythmus und wir brauchten ca.10 km um den Rückstand zur Spitzengruppe zu schliessen. Was mich sehr viel Energie kostete.. die mir dann auf den letzten 2km fehlte und ich ein kleines Loch zur Spitze aufreissen lassen musste, das wir bis ins Ziel nicht mehr zufahren konnten. Ich fühle mich von Tag zu Tag ein wenig besser.. Und ich hoffe wir können unsern vierten Gesamtrang behalten.
   
26.02.2014 Andalucia Bike Race Stage 3
Der Regen und der Schnee von Montag hatte den Untergrund in Andalusien ziemlich aufgeweicht. Viele kleinere Anstiege waren schwierig zu fahren. Bis zum höchsten Punkt des Tages nach Kilometer 32 blieb aber trotzdem eine grosse Gruppe von ca. 10 Teams zusammen. Erst bei Kilometer 50 kam eine circa drei Kilometer lange und sehr steile Rampe, die dann für die Entscheidung sorgte. Nicht alle Fahrer konnten da hochfahren, mussten laufen.
Wir erreichten als 7. das Ziel und kassierten weitere 5:01 Minuten Rückstand. Im Gesamtklassement sind die Ränge vier bis sieben sehr eng zusammen, da liegt noch alles drin. Momentan sind wir 5. Noch eine Anmerkung vom Teamchef Thomas Stoll gestern auf Facebook: „Heute in der Feedzone erfahren, dass unsere Jungs die einzigen im Feld sein sollen, die zwei Mal am Tag warm und frisch gekocht zu essen kriegen! Sie werden jeden Tag stärker..!!“
   
25.02.2014 Andalucia Bike Race Stage 2
  Kühl war es gestern in Südspanien. Und nicht trocken. Auf dem höchsten Punkt auf über 1400 Meter über Meer fuhren wir sogar durch Schneegestöber. Wir fuhren gut in einer Dreiergruppe um den dritten Tagesplatz mit. Auf Grund eines taktischen Fehlers 200 Meter vor dem Ziel beraubten wir uns selber der Chance um Platz drei mit-zusprinten und wurden gute fünfte, 5 Min 13 hinter den beiden Siegerduos. Ich fühlte mich am zweiten Renntag bereits etwas besser.
   
24.02.2014 Andalucia Bike Race Stage 1
Gestern bin ich zusammen mit meinem neuen Teamkollegen Mathias Flückiger für Stöckli Bike erstmals in einem Teammehretappenrennen an den Start gegangen. Das Wetter im spanischen Andalusien ist angenehm freundlich. Ich verspüre momentan noch einen kleinen Trainingsrückstand auf Grund einer Wadenmuskelverhärtung, welche ich vor rund drei Wochen hatte. In der ersten Etappe erreichten wir nach 2h 45 min als 8. das Ziel. Wir verloren vor allen in den steilen Anstiegen Zeit auf die Marathon-Spezialisten. Die meisten Marathon-fahrer sind aber fahrtechnisch nicht so gut und so konnten wir in den Abfahrten den Rückstand wieder etwas verkleinern. Auf die Spitze verloren wir knapp über 6 Minuten.
   
01.01.2014 Neues Team - Neues Glück!
Stöckli Outdoor Sports lanciert auf die Saison 2013/14 das Stöckli PRO Team und stieg mit Mathias Flückiger damit in den Cross Country Weltcup ein. Durch die stetige Entwicklung und das damit verbundene Wachstum im Bikesektor, will Stöckli mit dem PRO Team, ähnlich dem Skiengagement, als sogenannt „kleiner" erfolgreich im Weltcup konkurrieren. Im neu erweiterten Team bin ich mit dabei. Ich freue mich und hoffe die Erwartungen erfüllen zu können!
   
   
   
31.07.2013 WC in Andorra
Ich fuhr direkt aus dem zweiwöchigem engadiner Höhentraining erst am Donnerstag nach Vallnord in Andorra an. Ich freute mich auf sein Rennen am Freitagabend um 17 Uhr und war topmotiviert. Doch da lief absolut gar nichts. Ich kriegte überhaupt keine Luft! Sobald ich etwas schneller fuhr, was von den Beinen her spielend möglich war, bekam ich keine Luft und war sofort blau. Mein 55. Platz ist ein bisher nicht gekannter Tiefpunkt in meiner Karriere.
   
08.07.2013 SM in Lenzerheide
Die SM in Lenzerheide sollte ein Saisonhöhepunkt werden. Aber ... Ich hatte zu Beginn Mühe, Indergands hohem Tempo zu folgen. Anfangs der zweiten Runde schaute ich auf die Konkurrenz und fuhr eine Runde teamtaktisch hinter dem späteren Drittplatzierten Enea Vetsch. Dann konnte ich mich mit einem trockenen Antritt von Vetsch lösen und hielt ein konstant höheres Tempo. Der Abstand nach vorne zu Reto blieb allerdings gleich bis auf die letzte Runde, in der ich noch etwas aufdrehen konnte. Ich bin sehr mit dem zweiten Platz zufrieden, weil ich nach der EM nicht so gute Form hatte. Jetzt habe ich wieder mehr Selbstvertrauen und unser BMC Mountainbike Racing Team konnte ja eine Doppelsieg feiern. Reto war an diesem Tag einfach stärker und ich mag ihm diesen Sieg gönnen.
   
24.06.2013 U23 EM 2013 auf dem Gurten in Bern - rien ne va plus
  Nach den Startrunden war alles offen. Reto Indergand und ich waren in der 15-köpfigen Spitzengruppe dabei, die sich nach dem Sturz in der Anfangsphase, bildete. Dasselbe Bild zeigte sich in Anfangs der zweiten Runde. Ich habe früh gemerkt, dass es nicht mein Tag war, dennoch habe ich probiert vorne mitzufahren. Nach dem ersten Sturz in der zweiten Runde konnte ich den Anschluss nicht mehr halten. Meine Beine waren einfach sauer. Trotzdem habe ich dann noch alles gegeben. Leider schaute nur ein entäuschender 21. Rang heraus.
   
16.06.2013 3. Weltcup 2013 im Vale di Sole (I) - 5. Schlussrang U23


Mein Rennen war erst um 16.30. Die Hitze war schon fast mörderisch. Ich erwischte einen guten Start. Vorne enteilte sogleich der Deutsche Schulte-Lünzum. Ich kam als zweiter von der ersten von insgesamt sechs Runden zur Zieldurchfahrt. Zusammen mit zwei Italienern waren wir die erste Verfolgergruppe. Das Tempo war für mich zu hoch und ich fuhr dann alleine bis zur Runde vier auf Position vier. Von hinten kam der Engländer Furgeson. Zusammen gingen wir in die letzte Runde. Seinen Angriff konnte ich nicht kontern. Von hinten kamen die Konkurrenten gefährlich nahe, ich rettete den fünften Platz ins Ziel. Es war heute einfach nur heiss und eine Leidensqual von Anfang bis Ende. Aber die Form kommt langsam zurück, das stimmt mich zuversichtlich.
   
10.06.2013 Schöner 5. Rang am Heimrennen

Das Heimrennen ist immer etwas spezielles. Nach einer kleineren Rennpause spürte ich, dass es wieder aufwärts geht. Da kam das Rennen in Gränichen genau zur rechten Zeit. Gleich von Beginn konnte ich mich vorne einreihen und jeweils auf Platz 3 - 5 das ganze Rennen bestreiten. Schlussendlich belegte ich den guten 5. Rang am Ende und konnte mit aufs Podest. AZ-Bericht

   
29.05.2013 2. Weltcup 2013 in Nove Mesto (Tch) - Kein Rennglück, keine Power
Für mich war das ein Rennen bei dem "der Schuss nach hinten" ging. Bereits vom Start her ein einziger Kampf, Krampf, grosse Mühe, einfach keine Power. Und zu allem Übel wieder: Im vierten Rennen hintereinander, der vierte Hinterraddefekt. Und zu allem Übel auch noch einen Sturz, wobei ich mich aber zum Glück nicht verletzte. Resultat der 26. Rang, absolut nicht meine Platzierung! Als ich vom Bike stieg, war ich schon etwas ratlos. Aber ich muss nach vorne schauen, es kommen garantiert wieder bessere Zeiten.
   
21.05.2013 1. Weltcup 2013 in Albstadt (D)
Bei frühlingshaftem Wetter starteten am Pfingstsamstag über 130 U23 in Albstadt zur Weltcupsaison 2013. Auf der neuen sehr kräftezehrenden Strecke im "Bullenthäle" forderten kurze, steile Anstiege und knifflige Abfahrten alles von uns Fahrern. Ich startete aus der ersten Reihe gut, musste aber die Spitze ziehen lassen. Nach der ersten von sechs Runden belegte ich den sieben Platz. Doch es nicht die Anstiege hoch. Mitte der dritten Runde schlitzte mir eine scharfe Steinkante den Pneu leicht auf und Luft entwich. Vorsichtig musste ich die Abfahrt runterfahren und das Hinterrad in der Techzone wechseln. Auf Platz 17 ging es weiter. Ich konnte mich noch auf den 13. Platz nach vorne kämpfen, aber ich war enttäuscht. Mir fehlte heute die Spritzigkeit, um mit der Spitze mitzuhalten. Ohne den Platten wäre ich trotzdem Nahe der Top 5 gewesen. Dies stimmt mich für das kommende Wochenende für den zweiten Weltcuplauf in Nove Mesto (Tschechien) zuversichtlich."
   
06.05.2013 BMC Racing Cup in Solothurn


Ich hatte vor Solothurn eine weitere intensive Trainingswoche hinter mir. Trotzdem fühlte ich mich gut. In der ersten Runde nach der Ausfahrt aus dem Schanzengraben konnte ich in der langen Teeranfahrt zum Waldanstieg in einer grossen Verfolgergruppe bleiben. Als achter ging ich erstmals durchs Ziel. Doch nun waren die Beine plötzlich schwer, ein erster Sturz in der sehr schmierigen Abfahrt kam auch noch dazu. Es ging zurück auf Rang 13 zurück. In der dritten Runde plötzlich ein Hinterraddefekt, im Blindflug (Brille war angelaufen) über einen Stein und die Felge brach. Als 19. ging ich in die vierte von insgesamt sieben Runden. Mit guter Moral kämpfte ich mich auf Platz 14 vor. Dann in der Schlussabfahrt in der letzten Runde noch ein Sturz. Als 15. kam ich schliesslich ins Ziel, immerhin noch 2. in der U23 Wertung.
   
28.04.2013 28. April 2013 HC Rennen in Haiming (AUT)
Leider war heute keine Top Platzierung möglich da ich in der ersten Runde ca. 200 Meter nach der Verpflegungszone einen Hinterradplatten hatte. Aber beginnen wir mal von ganz vorne. Ich habe um 10.10 Uhr das Prewarm up begonnen. 10 Minuten Einfahren mit 3x Frequenzsteigerung, danach je zwei Serien Treppensprünge. Ganzer Bericht
   
15.04.2013 BMC Racing Cup in Tesserete (TI)
Im Elite-Herren-Rennen war mit Weltmeister Nino Schurter, Vize-Weltmeister Lukas Flückiger, Europameister Moritz Milatz, Doppelolympiasieger Julien Absalon, Martin Fanger und Florian Vogel äusserst starke Fahrer am Start. Ich konnte mit der Nr. 9 in der zweiten Reihe einstehen. Als fünfter kam ich hinter Vogel, Absalon, Milatz und Schurter, aber vor Flückiger und dem Rest der Meute aus der Startrunde zurück. Bereits in der ersten Runde setzten sich Schurter, Absalon und Fanger leicht ab. Ganzer Bericht
   
09.04.2013 BMC Racing Cup in Schaan (Lie)

Ich kämpfte das ganze Rennen lang mit leichten Asthmaproblemen, die vermutlich von der kalten Luft verursacht wurden. Und im zweitletzten steil ansteigenden Singletrail verfing sich in der letzten Runde ein kleiner Ast in meinem Wechsel - weg war die Post! So belegte er nach über 90 Minuten Renndauer den ausgezeichneten sechsten Platz in diesem Top-Fahrerfeld, wo immerhin 11 Fahrer der UCI-Weltrangliste Top 30 am Start waren. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Immerhin waren mit dem Oesterreicher Gebauer, dem Italiener Kerschbaumer, dem Neuseeländer Cooper und dem Franzosen Koretzky U23 Fahrer am Start, welche als WM-Titelaspiranten gehandelt werden. Die habe ich heute alle geschlagen. Die Wertung der U23 Kategorie gewann ich vor meinem Teamkollegen Reto Indergand.

   
02.04.2013 Int. Bundesligarennen Bad Säckingen 1. April
Die permanente Strecke im Wald oberhalb Bad Säckingen ist gespickt mit technischen Finessen. Obwohl im Wald ist sie sehr publikumsfreundlich angelegt: sehr kurze Wege zum Fanen bei den technischen Passagen wie beim "Labyrinth" oder beim "Pumptrack" gegenüber der Start-Zielgeraden. Der Schnee und die vorangegangenen Rennen hatten die Strecke stark in Mitleidenschaft genommen, trotzdem war sie überall fahrbar. Weiterlesen
   
25.03.2013 Schweizer MTB-Eröffnungsrennen in Rivera 2013
Bei den Herren Elite waren mit Pascal Meyer, Jürg Graf und BMC-Teamkollege Reto Indergand neben weiteren ca.10 Elitefahrern das Feld auch eher klein. Vermutlich waren auch hier einige Fahrer wohl wegen dem Wetter dem Start ferngeblieben. Wir vier setzten uns dann auch in der ersten von fünf Runden sogleich ab. Dabei war eigentlich Meyer immer in Front. Weiterlesen
   
17.03.2013 Erstes Rennen 2013 - erster Sieg in Niederhelfenschwil SG
Der Start war speziell: breiter Massenstart auf einer abfallenden Wiese mit dem Flaschenhals in der Senke und dann 100m Uphill. Ich startet ganz rechts aussen und führte das Feld bis zur ersten Steigung an, gefolgt vom erfolgreiche Marathonspezialist Konny Looser (Vorjahressieger) und Pascal Schmutz, der Zweitplatzierte des vergangenen Jahres. Diese erste Steigung von knapp 20 Sekunden Dauer powerte ich voll hoch, oben in der Fläche hatten meine Verfolger ein Loch von 50 Metern. In der zweiten Steigung der Runde nach dem Starthang hoch zum Ziel nochmals volle Kanne und als ich mich bei der Zieldurchfahrt umschaute, sah ich, dass die ersten Verfolger erst am Schluss der Steigung waren und die Schlaufe vor dem Ziel noch vor sich hatten. 23 Sekunden Vorsprung! Von da an fuhr ich einen unglaublichen Rhythmus, immer etwa 15 bis 20 Sekunden schneller pro Runde als der stärkste Verfolger Konny Looser. Am Schluss hatte ich eine Siegerzeit von rund 45 Minuten und über zwei Minuten Vorsprung. Ein gutes Gefühl. Stolz gab ich ein Siegerinterview an "Fürstenland TV". Zur Freude fuhr ich dann von Niederhelfenschwil über Wil SG, Winterthur bis nach Würenlos und lud dann wegen Einbruch der Dunkelheit mein BMC Rennrad müde, aber zufrieden ein. Bilder
   
15.03.2013 Run - Abtreten
  Die Sportler-RS ist zu Ende und für mich beginnt "ein neuer Lebensabschnitt". Der Militärdienst wird mir in guter Erinnerung bleiben und unserem Kompaniekommandant möchte ich ein "Kränzlein winden" und mich auch sonst bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken. War eine GUTE Zeit.
   
   
   
26.12.2012 Radquer in Dagmarsellen
Bei sehr schwierigen Bodenverhältnissen musste ich mich mit der Startnummer 66 im Starterfeld ganz hinten anstellen. Die erste Runde war dann auch mit Geduld in den ersten Engnissen verbunden. Ich fuhr im sehr starken Feld ein ausgeglichenes Rennen, hatte guten Druck auf den Pedalen (erstes Rennen seit Mitte September). Ich konnte mich rangmässig stehts verbessern und lag nach der ersten Runde auf Platz 46. Am Schluss resultierte der feine 20. Platz und ich konnte so wohl letztmals die Thömus-Kleider gut präsentieren.
Nach dem Rennen und nach dem Regishake mit trockener Kleidung, montierte ich Licht ans Quervelo und radelte die 90 Minuten nach Hause.
   
23.11.2012 Mein Team für 2013: BMC Mountainbike Racing Team

BMC schickt auf einen Schlag die weltweit stärkste Renntruppe auf die Rennstrecken rund um den Globus. Absalon ist der erfolgreichste Cross-Country-Fahrer aller Zeiten, Ralph Näf bringt den Titel des Eliminator-Weltmeisters mit, und Lukas Flückiger hat die Silbermedaille der Weltmeisterschaften in Saalfelden im Gepäck. Moritz Milatz seinerseits steht in Ehren des aktuellen Cross-Country-Europameisters und ich bin mit dabei!! Ganze Info
   
10.09.2012 7.-9. September Mountainbike WM in Saalfelden (Aut)

Freitag, 7. September 14 Uhr: Ich konnte mit der Nummer 9 noch in der ersten Reihe ganz innen einstehen. Ein guter Start war also wichtig, denn nach rund 100m ging es links weg auf den langen Teeraufstieg. Ich schaute auf den Starter, welchen den Pistolenschuss gab. Ich reagierte daher gut und ging mit der Spitze auf den Teeraufstieg. Zuoberst lag ich in der Startrunde immer noch an 10. Stelle. Auf der ersten vollen von insgesamt sechs Runden musste ich dann nochmals etwa 10 Fahrer vorbeilassen. Dann fand ich einen guten Rhythmus und verbesserte mich wieder Platz um Platz. Als 14. beendete ich das Rennen. Ich habe einfach momentan nicht die Kraft solch lange Anstiege durchzupowern. In der letzten Runde stand ich fast. Und dann machte ich auch in den Abfahrten kleinere Fahrfehler, die wohl mit dem Ueberdrehen bergaufwärts zusammenhängten. Mit dem Rang muss ich zufrieden sein - ich habe alles gegeben. Die Stimmung am Berg war toll, überall Schweizer, überall Fanclubmitglieder!
Sonntag, 9. September 13.30 Eliminator WM in den engen Gassen von Saalfelden. Ich hatte im 145 köpfigen Starterfeld nicht meinen Glückstag. Das Malheur ereignete sich gleich nach dem Start: ich fiel aus den Klickpedalen. Mit der 30. Qualizeit reichte es für den Achtelfinal. Dort musste ich ganz aussen starten, hatte den längsten Weg in der ersten leichten Biegung. Als Dritter kam ich in die erste 90°-Kurve. Am Ende der ersten Runde auf der Zielgeraden zwängte ich mich geschickt an den Führenden vorbei und ging als erster in die zweite Runde. Im Aufstieg überholte Gallaghar (GBR) und im zweiten Austieg zwängte sich Stiebjan (Ger) auch vorbei. Leider konnte ich auf der Zielgeraden nicht mehr kontern und schied aus. Rückblickend war es keine berauschende WM - doch gejammert wird da auf sehr hohem Level! Das Material stimmte, dafür die Beine nicht.

   
04.09.2012 MTB-Bundesliga Albstadt mit HC-Status
Das vergangene Wochenende war geprägt von Regen und Kälte. Auch in Albstadt regnete es und weichte die Strecke stark auf. Das U23-Rennen wurde von sechs auf fünf Runden gekürzt und mit 15 Minuten Verspätung gestartet. Ich stand zwar in der ersten Reihe, konnte aber das Starttempo wiederum nicht voll mitgehen. Als 22. hatte ich mich nach dem ersten langen 20%-Aufstieg eingereiht. Mit sehr schmalen Pneus und mit groben Stollen im Profil fuhr ich dann sehr gut runter, bereits in der zweiten Runde auf Platz 13. In jeder Verpflegungszone nahm ich jedes Mal neben der normalen Verpflegung einen Bidon mit Wasser und reinigte mit diesem Wasser jeweils im Fahren die Kette und den Umwerfer. Schlussendlich belegte ich den achten Schlussrang. Fazit: Spass hat es heute nur im Downhill gemacht. Mir fehlte einfach die Spritzigkeit.
   
27.08.2012 BMC Racing Cup Finallauf Muttenz
Für mich begann das Finalwochenende schmerzhaft. Beim Training auf der Strecke auf einem Singletrail entlang der Birs übersah ich nach einem Sprung einen Baum. Der Aufprall war so wuchtig, dass der Lenker brach. Eine Oberschenkelprellung und Nacken- sowie Kopfschmerzen waren das Resultat. Ich wollte am Sonntag unbedingt starten und meine Leaderposition in der U23 Wertung nicht einfach kampflos preisgeben. Der Start gelang recht gut und ich ging so auf Platz 10 nach den drei Startrunden auf die Strecke. Doch schon bald musste ich Gruppe um Gruppe ziehen lassen. Zuerst von Seitenstechen geplagt, dann wurden auch die Kopfschmerzen über die Sprünge immer stärker, Kampf von A-Z. So kam ich schlussendlich als 27. enttäuscht ins Ziel. Als ich dann bei der Siegerehrung doch noch als Gesamterster der Rennserie der U23 Fahrer aufs Podest durfte und ins Winnertrikot eingekleidet wurde, ging es mir trotz Schmerzen wieder besser. Bilder von Thömus
   
20.08.2012 Argovia Fischer-Geax Cup in Giebenach
Bei grösster Hitze testete ich den Formstand für den BMC Racing Cup Finallauf vom kommenden Sonntag. Die Strecke in Giebenach BL war technisch sehr einfach, viel auf Teer, Kies und Wiese. Im Feld der Rund 20 Elite musste ich als "Nachgemeldeter" zu hinderst einstehen. Doch schon nach der ersten von sechs Runden kam ich an der Spitze liegend zusammen mit Lukas Loretz ins Zielgelände zurück. Wir lösten uns gut ab und konnten uns weiter vom Feld absetzen. In Teeraufstieg zur zweitletzten Runde musste dann Lukas abreissen lassen. Ich forcierte nur jeweils im Teeranstieg, denn die Hitze war schon beinahe unerträglich. In voller Montur ging es unter einen Wasserhahnen.
Anfangs August haben Kathrin und ich noch erfreuliche Post aus Magglingen erhalten: wir sind für die Spitzensport-RS anfangs November aufgenommen!
   
14.08.2012 Eiger Bike Challenge 2012
Grossartiges Erlebnis, toller Topevent im Gletscherdorf Grindelwald!!! Am Sonntag ging es für mich über eine ungewohnte Strecke von 55 km. In meinem neuen U23 Schweizer-Meisterleibchen konnte ich hinter Sepp Freiburghaus (2 Min31) den zweiten Platz in einer Zeit von 2 Std. 43 Min. erreichen. Bilder dazu
   
30.07.2012 Weltcupfinale Val d'Isère; kein glorreicher Abschluss...
Gerade rechtzeitig zu meinem Start hörte der Regen auf. Ich stand mit der Nr. 7 in der ersten Reihe, erstmals im Trikot des Schweizer Meisters. Auf Grund meines schlechten Schlafes ahnte ich aber schon da, dass heute nicht mein Tag war - nun, versuchen muss man es. Etwa an zehnter Stelle fuhr ich in den ersten langen Aufstieg. Meine Beine waren nicht schlecht, aber ich hatte Mühe mit der dünnen Luft. So konnte ich jeden Anstieg nur etwa bis zur Mitte mithalten, danach wurde ich immer wieder von Fahrern überholt. Dies änderte sich während dem ganzen Rennen leider nicht mehr. Meine Rundenzeiten waren immer etwa gleich. Als 21 erreichte ich als bester Schweizer mit über sieben Minuten Rückstand auf den italienischen Sieger Kerschbaumer das Ziel. Zumindest blieb ich in der Gesamtwertung des Weltcups mit dem Erreichen des 9. Platzes in den Top Ten.
   
23.07.2012 Schweizermeister U23

Heute ging alles auf. Mein hohes Tempo bereits 200m nach dem Start und dann den ersten Aufstieg hinauf, waren für einige Mitkonkurrenten zu hoch. Die Downhills waren zum Teil noch glitschig und kamen mir sicher auch entgegen. Reto Indergand war nur in der vierten Runde vor mir und dort sah ich, dass ich auch in den Abfahrten schneller fahren konnte als er. Wir lieferten für das frenetische Publikum einen packenden Zweikampf! Mein Zwicken in der Wade hat der Physio der holländischen Nati noch in Pontresina in den Griff bekommen. Da ich nächstes Jahr immer noch U23 bin, kann ich eine ganze Saison im Landesmeistertrikot an den Start gehen. Das motiviert! Bilder der SM von Thömus und ASProsport
Bereits heute Montag fahren meine Schwester und ich weiter nach Val d'Isère, wo am kommenden Samstag das Weltcupfinale stattfindet. Ich habe den Start bereits um 9 Uhr, Kathrin um 11.30 Uhr (auf Redbull-TV live). Das Feiern der SM-Medaillen verschieben wir auf die Weltcupabschlussparty von Val d'Isère.

   
18.06.2012 Gelungenes Heimrennen am BMC Racing Cup
Das Heimrennen in Gränichen stand an diesem Wochenende auf dem Programm. Ich hatte in der Rennwoche mein Training leicht umgestellt: etwas mehr Krafttraining für die Arme und den Rumpf (Schaufeln, Pfähle einschlagen etc)! Anscheinend war das gut, ich hatte so nach dem Start nur sehr kurz "saure" Beine. Ich konnte meinem Heimpublikum ein sehr gutes Rennen zeigen und bin mit dem 14. Gesamtrang in einem gut besetzten Topfeld sehr zufrieden. Zudem konnte ich ja noch die U23 Wertung gewinnen. Bilder dazu.
Jetzt gehts aber ab nach Kanada zum Weltcup.
   
  EM in Moskau
Ride Magazin: Bei den Cross-Country-Europameisterschaften sichert sich die Schweizer Equippe mit Martin Gujan, Katrin Leumann, Matthias Stirnemann und Dominic Zumstein die Silbermedaille im Team-Wettkampf. Sie müssen sich gegen die Italiener geschlagen geben. Bronze gewinnen die Holländer. Den Schweizer Quartett fehlt im Ziel nur gerade vier Sekunden auf die Goldmedaille. Zuvor schickt Katrin Leumann den U23-Fahrer Matthias Stirnemann an zweiter Stelle auf die letzte Runde. Die Schweizer liegen zu diesem Zeitpunkt 1:22 Minuten hinter den Polen, welche Maja Wloszczowska in die Schlussrunde schicken. Als Frau ist sie chancenlos gegen U23-Fahrer Stirnemann. Gegen den von hinten heranbrausenden Luca Braidot ist Stirnemann chancenlos. Der Italiener Braidot fährt wie Stirnemann in der U23-Klasse. «Ich konnte kurz noch an Braidot dranbleiben, aber dann habe ich lieber versucht den zweiten Platz abzusichern», erklärt Stirnemann im Ziel. Die Enttäuschung über den knapp entgangenen EM-Titel kann er aber nicht verbergen.
   
04.06.2012 Swiss Bike Trophy auf dem Gurten: die Hauptprobe für Bern für die EM 2013
  Die neue Strecke auf dem Gurten enthielt sehr viele Gras- und Rasenpassagen. Kurz nach Beginn des Eliterennens goss es wie aus Kübeln. Die Pneuwahl war wohl nicht ganz ideal. Zudem ereignete sich in der zweiten Startrunde vor mir ein Sturz , so verlor ich etwas den Mumm. Nach der ersten Runde war ich auf Platz 30. Mit dem andauernden Regen wurde die Strecke immer tiefer, die Laufpassagen wurden mehr und länger. Heute war nicht mein Tag. Obwohl ich letztes Wochenende mit Reto Indergand im Tessin ausgezeichnet trainiert habe, ging heute einfach nicht viel. Zudem hatte ich vergangenen Dienstag und Mittwoch eine leichte Grippe. Gerne hätte ich auf dem Thömus-Hausberg geglänzt - nun mache ich das halt 2013 an der EM! Ich belegte schlussendlich den 21. Platz.
Nächste Renneinsätze: Am Donnerstag, 7. Juni starte ich an der EM in Moskau im Teamrelay um 14 Uhr als U23 . Am Samstag, um 17 Uhr dann das U23 Titelrennen.
   
21.05.2012 Ride Schlagzeile: "Stirnemann meldet sich in U23-Spitze zurück"


Das Weltcup-Rennen in La Bresse (F) stand auf dem Programm. Ich wählte auf der schwierigen Strecke mit einem sehr langen und steilen Anstieg das leichtere 26er Tomcat. Mit der Startnummer 12 stand ich in der zweiten Reihe. Eine Startrunde und fünf harte Runden lagen vor mir. Der Start gelang gut und ich beendete die kurze, flache Startrunde nach drei Minuten auf Rang 5. In der ersten Runde reihte ich mich auf Rang neun ein. Danach konnte ich mich Rang um Rang nach vorne kämpfen. Ich hatte heute ausser dem kleinen Loch in der ersten Runde ein sehr gutes Rennen. Ich konnte meistens gut Druck geben. Es motiviert natürlich, wenn man Fahrer für Fahrer überholen kann. Und im langen Aufstieg sah ich, dass ich auch immer näher an den dritten Cink (Sieger von Nove Mesto) kam. Vom Staff erhielt ich die Info, dass es nur noch acht Sekunden Rückstand sind und dass er schlecht runterfährt. In der langen letzten Ab-fahrt war ich an ihm dran. Meinen ersten Angriff konnte er noch abwehren. Fast zu unterst ging es über eine Felsplatte. Cink wählte die leichte, rechte Fahr-spur. Ich folgte ihm, fuhr dann aber nach links weg und überholte ihn mit viel Schwung und unter tossendem Lärm des Publikums. Mit viel Power ging ich raus auf die Wiese, in die Techzone. Nach jeder engen Kurve konnte ich voll beschleunigen. Cink hat aber erst auf der Zielgeraden wirklich resigniert. Dritter - Weltcuppodium!!! Nach meiner schweren Verletzung Anfangs Februar bin ich endlich da, wo ich eigentlich sein wollte - der Sekt auf dem Podium schmeckt fabelhaft!"
14.05.2012 Weltcup in Nove Mesto
Ich startete an der 16. Position. Ich erwischte den Start gut und lag an achter Stelle. Doch wieder hatte ich Mühe mit dem hohen Tempo. Fahrer um Fahrer flog an mir vorbei. Ich fiel auf Rang 18 zurück. In der Startrunde mit einer Dauer von ca. 9 Min verlor ich 58 Sekunden auf die Spitze. Ich übersäure immer noch, aber immer weniger lang.... Die erste komplette Runde legte ich mit der 21. Zeit zurück. Danach kam meine stärkste Phase: Runde zwei: 3. Zeit, Runde drei: 4. Zeit, Runde fünf: 5. Zeit. So lag ich zeitweise in einer Fünfergruppe, welche sich um Platz sechs stritt. In der Schlussrunde konnte ich nicht mehr ganz mithalten - die Aufholjagd hatte schon etwas Kraft gekostet. Meine Wahl zum 29er mit nur einer Scheibe (34 Zähne) vorne war die richtige. Die glitschigen Wurzeln waren für mich kein Problem. Ich bin zufrieden - 20 und nur 2:12 hinter Sieger Cink.
In Südafrika, 13. in Houffalize, 8. in Nove Mesto, 20. - ich freue mich auf das kommende Wochenende in La Bresse!.
   
07.05.2012 BMC Racing Cup Solothurn vom 5. Mai 2012
Ich hatte in diesem Spitzenfeld die Start-Nr. 10. Irgendwie schaffte ich es, dass ich kurz vor dem Start plötzlich in der ersten Reihe stand. So kam ich auch gut aus dem Startgetümmel und ging als 6. auf die Teerstrasse. Doch ich musste die Spitze, schon bald ziehen lassen. Auch bei weiteren Gruppen konnte ich im Verlaufe des Rennens nicht lange anhängen. Irgendwie liegt mir diese Strecke einfach nicht - auch im Kopf nicht. Schlussendlich belegte ich den 23. Rang. Das Positive vorab: letztes Jahr war ich 30. bei einem schwächeren Feld... Als Frustbewältiger fuhr ich nach dem Rennen mit dem Bike nach Hause. Bilder dazu
   
30.04.2012 Heubacher Mountainbikefestival "Bike the Rock" vom 29. April
In der ersten Runde hatte ich im Aufstieg plötzlich ein kleines Loch, ohne dass ich voll fuhr. Da wusste ich, dass ich "zügig" unterwegs war. In der Folge konnte ich das Tempo der Spitze gut mitgehen. Erst in Runde vier wurde es dann richtig schnell. Den Angriff vom ehemalige Juniorenweltmeister Michial van der Heiden (NL) versuchte ich zu kontern, doch er war etwas stärker. Ich versuchte noch zu folgen, konnte das Loch aber nicht mehr ganz schliessen und wurde schliesslich 2. vor dem Schweden Johnson. Meine Bikewahl zu 26 Zoll und somit etwas weniger Gewicht am Berg war auf dieser Strecke die richtige. Trotz einer harten Trainingswoche geht es mir von Rennen zu Rennen besser. Nächster Renneinsatz ist an den Bike Days in Solothurn am kommenden Samstag.
   
23.04.2012 Oeztaler Bikefestival in Haiming (AUT) am 22. April
Ich startete am Oeztaler Bikefestival in Haiming am Freitagabend erstmals an einem Eliminator-Rennen. Meine 12. Qualizeit war vielversprechend. Im Achtelfinal stürzte ich aber an der sicheren zweiten Position mit den nassen Pneus auf dem schmierigen Hallenboden. Mit leichten Schürfungen musste ich kurz ins Sanitätszelt. Bild
Am Sonntag startete ich im U23-Rennen. Nach gutem Start musste ich den Russen Ivanov in den Aufstiegen ziehen lassen. Für den aufgeweichten Kurs wäre ein gröberer Hinterreifen vermutlich das Erfolgsrezept gewesen. Ich startete gut, der Kurs war ein wirklicher MTB-Kurs mit vielen technischen Passagen. Doch der Gewitterregen eine halbe Stunde vor unserem Start weichte den sonst sehr saugfähigen Waldboden von Runde zu Runde mehr auf. Ich konnte in den Aufstiegen daher nicht so gut hochfahren wie der Russe und ich musste diesen ziehen lassen. Zusammen mit dem Schweizer Lukas Loretz bildete ich das Verfolgerduo. In der zweitletzten Runde konnte ich den Solothurner distanzieren und wurde ausgezeichneter 2. in diesem schweren Rennen. Bild
   
16.04.2012 Weltcup in Houffalize (Belgien) am 15. April 2012
Die Strecke in Houffalize ist sehr speziell: eng angelegt und daher für die vielen belgischen Fans optimal überschaubar – alles an einem Hang mit vielen Fussgängerpassarellen. Aber jede Runde hatte auch viele Höhenmeter mit extrem steilen Passagen...
Nach meinem 20. Rang in Südafrika trug ich die Nr. 20. Die Strecke war am Renntag trocken, es wehte aber ein kalter Wind. Meine Vorbereitung war gut, ich fühlte mich parat. Ganzer Bericht
   
02.04.2012 1. Lauf zum BMC-Racing Cup 2012 in Buchs SG am 1. April 2012:
Ich konnte mich sehr gut auf das Rennen vorbereiten, mein Trainingsumfang ist weiterhin recht hoch. Doch die aufgebrummte Verletzungspause nach dem Muskelfaserriss fordert nun ihren Tribut. Ich startete im äusserst starken Elitefeld gut, musste dann aber wieder etwas büssen und viel bis auf Platz 30 zurück. In den letzten drei der sieben Runden konnte ich wieder etwas Boden gutmachen und belegte schlussendlich den 21. Platz und war damit 3. im U23-Klassement. Es fehlt mir einfach noch der Saft, den schnellen Start zu verdauen. Aber es ging schon viel besser als vor zwei Wochen in Südafrika. Ich spühre, wie es aufwärts geht!"Weitere Kräfte tanken konnte ich sogleich am Montag beim Heli-Skiing mit Roger - vielen Dank!
   
19.03.2012 MTB-Weltcup in Pietermaritzburg, Südafrika 17. März 2012
  Ich habe mir bei einem Trainingssturz drei Rippen leicht angeknackst und konnte zwei Nächte vor dem Rennen nur mit Schmerzmitteln schlafen. Trotzdem gelang mir bei dem U23 Rennen ein Superstart und ich lag am Ende der leicht ansteigenden, 1 km langen Startgerade an der Spitze. Doch dann fehlte einfach die Form. So kam ich auf Platz dreissig aus der ersten von fünf Runden zurück. Ich konnte nur meinen Rhythmus fahren, fithgten vor Singletrailpassagen war nicht möglich. Schlussendlich bin ich aber mit dem 20. Platz zufrieden - mehr liegt momentan nicht drin. Aber jetzt freue ich mich auf einen guten Formaufbau.
   
10.02.2012 Trainingslager Südafrika 4. Januar bis 10. Februar
  Kurz zusammengefasst: heiss, viele Trainingskilometer, sehr gute Unterkunft, schöne Bilder, sehr gut verpflegt. Ganzer Bericht
   
06.02.2012 ACHTUNG: Neuer Fanclub
Logo Zusammen mit meiner Schwester Kathrin haben wir "Stirnemanns Fanclub" gegründet. Ganz offiziell mit Statuten und allem das dazugehört. Nun sind wir daran Mitglieder und Freunde für unser Anliegen zu gewinnen. Mehr dazu
   
   
   
26.12.2011 Radquer in Dagmarsellen
Nach meinem letzten Radquer der Saison 2011 in Dagmersellen freue ich mich nun auf die kommenden Wochen im warmen Südafrika. Ich werde ab 3. Januar für sechs Wochen in Stellenbosch trainieren. Foto Quer von August Widmer
Ich wünsche allen beste Gesundheit und ein erfolgreiches 2012!
   
23.12.2011 Test's in Gränichen
Kurz vor Weihnachten konnte ich an einem Test-Tag von Swiss-Olympic auf einer eigens dafür erstellten Strecke in Gränichen teilnehmen. Es wurden verschiedene Parameter gemessen, registriert und auch ausgewertet. Es ging darum Vor-und Nachteile von 26 Zoll resp. 29 Zoll Rädern systematisch und wissenschaftlich abzuklären. Ergebnisse sind erst Ende Januar zu erwarten. Danke für die Bilder an Martin Platter.
   
03.10.2011 Rennberichte Quercup Riken 1. Oktober und Radcross Illnau 2. Oktober
Eine strenge Woche lag hinter mir: Am Sonntag das tolle Geburtstagsfest bei Jürg mit dem Gewinn von vielen neuen Kontakten, dann zwei Tage „Kraftraum „ bei meinem Arbeitgeber Huser Bau. Dann durfte ich bei Swiss Cycling mein Interesse mittels umfangreicherem Fragebogen für die Spitzensport-RS anmelden und am Freitag war ich bei Thömus in Oberried und konnte den neuen Vertrag für 2012 besprechen und .... Fortsetzung
   
26.09.2011 Quer und Bike Cup 2011: 1. Rennen Gansingen
Nachdem ich am Donnerstag meine beiden Quervelos bei Thömus in Empfang nehmen konnte, startete ich am Samstag sogleich zu meinem ersten regionalen Querrennen in Gansingen. Wir paar Elite hatten 3 Minuten Handicap auf die Masters 2. Als es in der ersten Abfahrt bei uns Elite hinter mir bereits schepperte, griff ich sofort an. Nach sechs Runden hatte ich den Masters 2-Leader eingeholt und übernahm die Führung des Rennens. Am Schluss wurde es aber dann doch noch recht knapp und ich musste alles geben: von hinten holte Querspezialist René Lang auf - machte Boden gut und kam bis auf sechs Sekunden an mich ran... aber es reichte! Nach zwei Wochen "Pause" ein guter Start in die neue Quersaison.
   
12.09.2011 Rennbericht Bundesliga Heubach (D) vom 11. September
Der deutsche Mountainbikeklassiker schlecht hin. Mit dem Wohnmobil reisten wir am Samstag mit Stau beinahe fünf Stunden rund 50 km östlich von Stuttgart. Die Strecke war speziell: auf www.biketherock.de steht dazu: „Los geht's auf einem Untergrund, den die Fahrer nur sehr kurz genießen können - Asphalt. Denn bereits nach der ersten scharfen Kurve endet dieser und es beginnt ein Anstieg, der sich gewaschen hat. Zunächst 170 Höhenmeter am Stück, 1,5 km lang, extrem steil und mittendrin zwei enge Kehren. Wer sich danach noch auf dem Fahrrad halten kann, hat .... ganzer Bericht
   
05.09.2011 Rennbericht Weltmeisterschaft Champéry vom 2. September
Nun war sie also da, meine erste Weltmeisterschaft bei den U23. Beitrag SF über Schweizer Nati
Die Strecke veränderte sich täglich durch das viele Befahren aller WM-Teilnehmer: Plötzlich waren da Wurzeln oder Steine mehr, oder dann gab es neue Linien. Ich war täglich auf der Strecke, um mir die Veränderungen einzuprägen. In unserem Hotel waren wir gut untergebracht, ich hatte sogar bis zu meinem Rennen ein Einzelzimmer. So konnte ich mich sehr gut einrichten: den Bemer auf dem anderen Bett ausgerollt. Da die Cappucino hier nicht so gut waren, habe ich mich am Dienstag sogleich entschieden, eine Nespresso-Maschine mit Milchschäumer zu kaufen – meine Wohlfühloase war eingerichtet. Ganzer Bericht
   
28.08.2011 Rennbericht Swiss Bike Trophy Bern vom 25. August
Nach den drei Tagen Training auf der WM-Strecke in Champéry kam ich am Mittwoch leicht erkältet wieder mal nach Hause. Mit Vitamin C, Echinaforce, Tee trinken und Bemer-Matte habe ich mich aber soweit aufgefangen, dass ich mich am Donnerstagmittag für einen Start an der Swiss Bike Trophy vom Donnerstagabend entschieden habe. Dieses C1-Rennen über eine Stunde Renndauer mit Start und Ziel auf dem Bundesplatz in Bern, organisiert durch den Thömus-Teamchef René Walker und Thömu Binggeli himself, war für uns Thömus-Fahrer auch wichtig, um uns zu zeigen, dem Sponsor etwas zurückzugeben. Ich wollte auf Grund meiner Gesundheit mal schauen, was geht, allenfalls auch aus dem Rennen aussteigen. Ganzer Bericht
   
24.08.2011 Rennbericht Weltcupfinal Val di Sole vom 20. August
Nach der EM weilte ich für 11 Tage nochmals im Engadin und genoss endlich gutes Trainingswetter. Die ausgezeichnete Wohlfühloase Sporthotel Pontresina erhöhte meine Trainingssituation auf ein absolutes Maximum.
Am Donnerstag reiste ich mit meinen Eltern im Schneckentempo (viel Verkehr!) über Bernina, Passo d’Aprica und Passo del Tonale ins Val di Sole. Noch am Donnerstag, eigentlich meinem Ruhetag, fuhr ich noch eine möglichst lockere Runde auf der mit steilen Anstiegen gespickten, aber sehr abwechslungsreichen Strecke. Ganzer Bericht
   
09.08.2011 Rennbericht Europameisterschaft Dohnany (Slowakei) vom 6. August
Nach dem Schweizermeisterschaftsrennen in Plaffeien brauchte mein Körper beinahe eine Woche, bis er sich erholt hatte. Ich brauchte ungemein viel Schlaf, hatte leichten Durchfall. Da es meiner Schwester aber genau gleich erging, hatten wir vielleicht auch eine kleine Krankheit eingefangen. Unser Trainingsaufbau war somit nicht optimal auf die EM. Meine „Reiseinvestition“ in den selbstbezahlten Flug nach Wien und anschliessend mit dem Mietauto noch zwei Stunden über Bratislava nach Dohnany war sehr klug: der Car der Delegation war am Dienstag ab Schafisheim von 12 Uhr bis 22 Uhr 30 unterwegs bis zum Zwischenstopp ..... Ganzer Bericht
   
18.07.2011 Rennbericht Schweizermeisterschaft Plaffeien vom 17. Juli
Am vergangenen Dienstag bei schönstem Wetter war ich mit meinem Teamkollegen Daniel Eymann auf der Strecke in Plaffeien. Die Strecke in Plaffeien ist speziell: zuerst ca. 500m Teer flach, dann 100 Höhenmeter Teer auf einen ersten Boden hoch, dort ca. 500m leicht ansteigend im Gegenwind auf Kies. Kurz vor der oberen Verpflegungszone eine ca. 100m Wiesenschlaufe, um dann wieder etwa 200m auf Teer hoch. Ganzer Bericht
   
14.07.2011 Rennberichte Weltcups Übersee: 2. Juli Mont-Sainte-Anne in Kanada und 9. Juli Windham in USA
Am Montagabend, einen Tag nach dem Rennen von Chur, sind meine Eltern, meine Schwester Kathrin und ich Richtung Zürich Airport gefahren, um an die Weltcups in Mont-Sainte-Anne bei Quebec (Canada) und Windham bei New York (USA) zu reisen. Ich konnte mich dem Central Haibike Pro Team von meiner Schwester anschliessen, da mein Team anfangs die Rennen nicht im Rennkalender hatte und ich das ganze selber zu organisieren und finanzieren hatte. Von Zürich flogen wir nach Montreal, da dies geografisch ziemlich in der Mitte der beiden Rennorte lag. Von dort sind wir mit fünf Mietwagen die ca. dreieinhalb Stunden zur Skistation am St. Lorenz-Strom gefahren. Für mich war dies mein erster Trip nach Nordamerika. Ganzer Bericht
   
13.07.2011 Aufsteller nach 2 Rennen in Kanada und Amerika

Meine Berichte zu den beiden Rennen folgen sobald ich mich wieder etwas erholt habe und den Jetlag verarbeitet habe, versprochen!

Mein spezieller Aufsteller: Ich bin neu im Ranking der UCI unter den ersten 100 auf Platz 87!

   
27.06.2011 Rennbericht Racer Bikes Cup Chur vom 26. Juni
Nach meinem grossartigen Erfolg in Gränichen reiste ich mit meiner Schwester Kathrin für drei Wochen ins Engadin, um endlich wieder etwas zu trainieren…. Mein Abstecher an den Racer Bikes Cup in Engelberg am Sonntag, 12. Juni verlief sehr kurz: nach dem langen Aufstieg in der ersten Runde bog ich als ausgezeichneter Vierter in die Abfahrt. Eine Linkskurve, eine Rechtskurve, ein Sprung über einen Stein und meine Felge hinten war defekt. Aus-vorbei. Danach war dann das Training im Engadin vor allem mit Ralph Näf Spass pur. Wobei Julier und Albula mit im Schnitt 274 Watt war dann nicht nur Spass… Unsere Anreise an das Rennen in Chur wählten wir ab dem Sporthotel Pontresina erst am noch kühlen Sonntagmorgen. Bilder Danach sollte es heiss werden…Ganzer Bericht
   
07.06.2011 Rennbericht Racer Bikes Cup Gränichen vom 5. Juni
Ich wollte an meinem Heimrennen, wie bereits letztes Jahr an der SM, meinen Fans ein Spektakel bieten. Doch ich hatte eine intensive Woche mit am Mittwochabend einem kurzen Arztbesuch mit zwei Häften am Schienbein, dann am Freitag beim Streckenbau hat mir Paumi einen Bollenstein auf die Hand fallen gelassen und zu guter Letzt stürzte ich am Freitagabend in der Kiesgrubenabfahrt beim von mir mitgebauten kleinen Sprung für mich unerklärlich und verstauchte mir leicht das Handgelenk. Da kann es ja nur noch besser kommen… Ich pflegte meine Blessuren mit Eis und Bemer-Matte und versuchte daneben mit gutem Schlaf und Skins-Recovery-Hosen möglichst erholt am Sonntag ins Rennen zu steigen. Meine Taktik: möglichst lange ein aktives Rennen fahren. Die Strecke kannte ich wie meine Hosentasche. Die Startschlaufe wie auch der Bikelehrpfadteil hatte ich bereits seit drei Wochen auf meinem Trainingsplan. Und auch im Techniktraining mit dem RCG waren wir die letzten drei Wochen jedes Mal auf der Strecke und suchten die beste Linie. Ganzer Bericht
   
30.05.2011 Rennbericht Weltcup Offenburg vom 28. Mai 2011
Am Donnerstagmorgen reiste ich mit meiner Schwester nach Offenburg, um sogleich dort zwei Runden auf der Strecke zu machen. Die Runde war noch genau gleich wie die letzten Jahre, es war einfach sehr staubig. Zum Glück setzte dann am späten Nachmittag etwas Regen ein und der Staub wurde etwas gebunden.
Dieses Mal war unser Team in einer grossen Pension 3 km neben dem Renngelände untergebracht. Für die Hauptmahlzeiten wurden wir von Agnes und Regula bekocht – vielen Dank.Ganzer Bericht
   
25.05.2011 Rennbericht Weltcup Dalby Forest vom 21. Mai
Hochmotiviert und gestärkt aus dem Testrennen vor einer Woche in Schneisingen ging ich den Weltcup in der Nähe von Manchester konzentriert an. Die Streckenbesichtigung war bei sehr kühlem und windigen Wetter gut, ich konnte mein neues Fully Thömus Ligthrider bestens testen und einstellen. Die Stecke in Dalby ist eine Wucht, da hat es alles: Singletrails, Wellen, Steilwandkurven, Tobelabfahrten, knackige Aufstiege und enge, kurvige Trails mit Drops, Wurzeln und Steinen runter. Ganzer Bericht
   
12.05.2011 Rennbericht Racer Bikes Cup Solothurn 7. Mai 2011
Oft kommt es anders, als man denkt (Bild) … Rennanalyse nach dem Ziel: was ist jetzt gerade abgelaufen?
Am Freitag war ich mit Kathrin auf der Strecke. Sie war gegenüber dem Vorjahr unverändert: technisch nichts, viel Teer, eine Bolzerstrecke. Dafür durften wir aber mit viel Zuschauer vor allem im Ausstellungsgelände rechnen. Und das ist für unseren Sport auch sehr wichtig. Auf Grund des trockenen Wetters und des grossen Anteils Teer ... ganzer Bericht
   
05.05.2011 Thoemus-magazin (Ausgabe 12/Mai 2011)
  Im Inhalt sind u.a. ein Bericht und Bilder zu unserem Weltcup-Abenteuer in Südafrika. News aus Oberried Magazin
   
28.04.2011 Rennbericht Weltcup Pietermaritzburg 23. April 2011
In der Nacht vom Montag auf Dienstag flogen wir in 10 ½ Stunden nach Johannesburg, um von dort nochmals auf der Autobahn (mit drei Mietautos) 500 km Richtung Indischer Ozean zurückzulegen. Kurz vor Einnachten (ca. 18 Uhr) kamen wir in unserem Guesthouse in Pietermaritzburg an und schraubten sogleich unsere Arbeitsgeräte zusammen. Auf Grund von immensen Regenfälle war die Strecke nach einem nationalen Rennen am vorangehenden Wochenende so arg in Mitleidenschaft genommen worden, dass sie vom Organisator am Mittwoch wegen Wiederindstandstellungsarbeiten noch gesperrt war. Ganzer Bericht
   
18.04.2011 Rennbericht Bundesliga in Münsingen 17. April 2011
Knapp drei Stunden waren mein Onkel, mein Vater und ich mit dem Wohnmobil unterwegs, bis wir in Münsingen ankamen. Eine kleine deutsche Stadt, beinahe ausgestorben. Das Wetter war ganz anders als eine Woche zuvor im Tessin: Staubtrocken, aber saukalt. Die Biese blies mir kalt ins Gesicht. Mit meinem Staff schaute ich mir dick eingepackt am Samstagnachmittag das Sprintrennen an. Meine Schwester wurde dabei bei den Damen ausgezeichnete Dritte. Nach den Samstagrennen ging ich .... Ganzer Bericht mit Bildern
   
11.04.2011 Rennbericht Racer Bikes Cup in Tesserete 10. April 2011
Wir reisten am Freitagnachmittag mit dem Wohnmobil ins Tessin. Dabei unser Weekendgast Tereza Hurikova, eine Teamkollegen von Kathrin. So konnte ich mein Englisch das ganze Wochenende auffrischen. Die Strecke in Tesserete ist 5.8 km lang und sehr viel auf engen Singletrails mit vielen Wurzeln, zum Glück aber grösstenteils im schattenspendenden Wald angelegt. Ich fühlte mich eigentlich seit Donnerstag nicht so gut, daher machte ich am Freitag ausser Wohnmobilladen nichts und versuchte mich zu erholen. Ganzer Bericht
Zeitungsbericht Landanzeiger (14. 4. 2011)
   
28.03.2011 Rennbericht Racer Bikes Cup in Schaan 27. März 2011

Bereits am Samstag reiste ich mit meinen Eltern im Wohnmobil nach Schaan. Vieles war an diesem ersten Mountainbikerennen in der Schweiz anders: Neues Team, neues Bike, neue Kleider, neu in der Kategorie Elite. Zeitungsbericht Lansanzeiger
Die Strecke in Schaan ist bei trockenem Wetter eher als technisch leicht zu deklarieren: ein ganz langer Aufstieg, eine lange Abfahrt. Spektakulär eigentlich nur der Sprung in den Zielhang. Ganzer Bericht
Zeitungsbericht Landanzeiger (31.3.2011)

   
21.03.2011 Frühlingserwachen in Italien und Spanien

Nach dem „Winterrennen“ am 27. Februar in der Toskana, welches ich halb erfroren aufgab, gelang mir das zweite Rennen in Massa Maritima (ein HC-Rennen) am 6. März viel besser. Ich lag bis zur letzten Runde etwa auf Platz 18, dann hatte ich hinten einen Platten. Zu Fuss erreichte ich das Ziel als etwa 50….Nach einer kurzen Woche zu Hause mit zwei Tagen Tests in Magglingen reiste ich in der Nacht von Freitag auf Samstag mit einigen Natimitgliedern im Reisecar für das nächste Trainingslager nach Giverola. Weiterlesen;
Rangliste Race Banyoles (E)

   
17.02.2011 Lebenszeichen aus Südafrika
Das Intervall-Training vom Dienstag ist gut gelaufen. Doch leider konnte ich mich nicht mit Nino messen, denn er machte die Intervalle an einem anderen Ort. Gestern waren wir etwas mehr als vier Stunden auf dem Rennvelo also ca. 120km. Ich hatte guten Druck auf den Pedalen. weiterlesen
   
11.02.2011 Aktuelles aus Männer-WG in Südafrika
Heute Mittwoch war der wärmste Tag seit sechs Wochen. Beim Biken heute traf ich Rourke. Ich habe ihn am Weltcup in Pietermaritsburg kennengelernt. Er fährt dieses Wochenende bei den Continental Meisterschaften mit, die im Jonkershock Park in Stellenbosch stattfinden. Wir werden als Zuschauer an diesem Rennen dabei sein. Heute war ich zwei Mal auf dem Bike. Am Morgen locker mit Roger Walder, Gusti Wildhaber und Raphi Koch. Wir fuhren verschiedene Singeltrails. Nach rund zwei Stunden ging es dann ab ins Kauai zu einem frischen Cicar Salat. Am Nachmittag war Bike-Pflege angesagt. Der Staub hier ist ziemlich aggressiv. Gabel und Kette werden viel mehr beansprucht und müssen dadurch regelmässig geputzt und geschmiert werden. Um 17.00 Uhr trafen Ralph Näph, Lukas Flückiger, Martin Gujan und ich uns im Lavida zum Biken. Wir fuhren in den Jonkershock Park um die Strecke zu besichtigen. Keine Wegweiser - aber wir fanden die Strecke ungefähr und fuhren nach zwei Stunden Besichtigung wieder zurück. Nino kochte unterdessen Paprika-Chicken und Gusti bereitete einen reichenhaltigen Salat zu. Super-Essen! Roger und ich spülten noch das Geschirr und danach ging es ab ins Bett.
   
07.02.2011 News aus Südafrika
Seit 31. Januar bin ich in Südafrika im Trainingslager. Hier ein kurzer Tagebuchauszug.
   
   
   
31.12.2010 Rennbericht Radquer Beromünster 31. Dezember
Das Wetter war grau, der Boden neben der Strecke schneebedeckt, aber nicht gefroren. Bereits beim Besichtigen der Strecke kam ich doch schon etwas ausser Puste. Ich erwischte einen guten Start, konnte mit der Spitze mithalten. Die vielen Wiesenpartien wurden aber immer tiefer und kräfteraubender.Die erste Runde beendete ich noch in der Spitzengruppe, danach verlor ich immer einige Meter in jeder Wiesenpassage. Ich konnte irgendwie keinen „Flow“ aufbauen, vermutlich fehlte mir einfach die nötige Kraft, um die grossen Gänge zu treten. Ganzer Bericht
   
28.12.2010 Rennbericht Radquer Dagmarsellen 26. Dezember
Mein Weihnachtstag: ausschlafen, dann feines Z’Morge mit Zopf von Kathrin. Anschliessend Frühsport: Staubsaugergymnastik. Danach richtete ich meine Quervelo’s her. Über die Mittagszeit: 45 Minuten Jogging am Berg (vier Mal vom Rest. Vorstadt zum Pfadihüsli hoch) und 45 Minuten Rolle im Keller vor dem Fernseher. Am Vorabend ein feiner Tischgrill mit viel Fleisch vom Feinsten und ein auf der Zunge vergehendes Dessert…
Als ich am Sonntag aufstand, zeigte unser Thermometer -12°! Ganzer Bericht
   
13.12.2010 Rennbericht Radquer Wetzikon 12. Dezember
Nachdem ich auf die Starts wegen des sehr schlechten Wetters in Frauenfeld (Quer ist für mich immer noch fun) und wegen den Wintersportferien in Sion verzichtet habe, stand ich in Wetzikon trotzdem immer noch in der zweiten Startreihe. Meine Beine fühlten sich gut an, obwohl ich in der vergangenen Woche in Klosters .....
Ganzer Bericht
   
15.11.2010 Rennbericht nat. Radquer Dielsdorf 14. November
Frühlingshaftes Wetter und viele Zuschauer auf einer sehr verwinkelten Strecke erwarteten uns Sportler auf der Pferderennbahn in Dielsdorf. Schon beim Betreten des Renngeländes duftete es fein nach Bratwürsten…
Marco Zingg hatte während der Woche Gas gegeben und auf die neuen Laufräder Regencolis renntüchtig aufgeleimt. Ganzer Bericht
   
08.11.2010 Quercup Pfaffnau am 6. November und int. Radquer Frenkendorf 7. November
Doch etwas nervös ging ich in Pfaffnau im orangen Leadertrikot an den Start. Doch ich spührte schon bald, dass ich nicht so viel Druck auf den Pedalen hatte. Schon bald überholte mich Pirmin Lang und ich konzentrierte mich auf den zweiten Platz. Ich fuhr ... Ganzer Bericht
   
20.07.2010 Rennbericht Schweizermeisterschaft Gränichen vom 18. Juli 2010
Nach meinem letzten Sieg am Racer Bikes Cup in Flims vom 4. Juli konnte ich mich während zwei Wochen auf mein Heimrennen vorbereiten. In dieser Zeit wurde meine Schwester an der EM in Haifa Vize-Europameisterin der U23-Frauen und ich freute mich riesig an ihrem Erfolg. Mein Ziel war es an meiner ersten SM in der U23 Kategorie (Jg 88-91) als wohl einer der jüngsten im Feld in die Top Ten zu fahren. Ganzer Bericht
   
29.06.2010 Swiss Bike Trophy Bern 27. Juni 2010
Mit einer Sonderbewilligung von Swiss Cycling konnte ich trotz Amateur-Lizenz bei den Elite starten. Meine Hoffnung, mich unter den ersten 25 zu platzieren und damit UCI-Punkte einzufahren, erfüllten sich leider nicht. In den Startrunden konnte ich locker mit der Weltspitze mithalten (grüner Alpina-Helm in der Mitte des Bildes), danach lief es dann nicht mehr so rund. Ich hatte nicht die besten Beine und wurde schliesslich 35.. Aber dafür bin ich wieder um eine Erfahrung reicher.
   
28.06.2010 Lehrabschluss-Prüfung
In der Mitte mein Lehrmeister Markus Huser Zwischen all den Rennen und den Trainings war letzte Woche noch die Lehrabschlussprüfung zu absolvieren. Auch hier musste ich Vollgas geben. Es war wirklich eine "harte Nuss" die ich da gestellt bekam. Es hat gereicht, zwar kein Podestplatz, aber doch bei der grossen Masse. Ich möchte meinem Lehrbetrieb der Firma Huser, Gränichen recht herzlich danken für die Geduld und das Verständnis für meine sportliche Tätigkeit. Sie haben einen Riesendank verdient! Merci vielmohl.
   
07.06.2010 Racer Bikes Cup Champéry vom 6. Juni 2010
Wir reisten am Samstagmorgen mit dem Wohnmobil nach Champéry und ich ging bereits um 11 Uhr zusammen mit Fabian Paumann das erste Mal auf die Strecke. Der neu gebaute Downhill-Teil verlange alles: zuerst eine schmale Einfahrt, dann eine steile Doppelkurve rechts-links, gefolgt von einem Sprung über drei Meter im freien Fall! Ganzer Bericht
   
01.06.2010 Racer Bikes Cup Plaffeien vom 30. Mai 2010
Die Strecke in Plaffeien ist speziell: zuerst ein Flachstück von einem Kilometer über Teer, dann ein langer Teeraufstieg. Weiter über Kies leicht ansteigend zur Feedzone und dann auf einem Vitaparcours-Kiessingeltrailweg z.T. stark ansteigend. Am Schluss des Anstieges geht es dann einen groben Schotterkiesweg zum höchsten Punkt nochmals hart hoch.Ganzer Bericht
   
25.05.2010 Weltcup Offenburg (D) vom 23. Mai 20010
Meine Tätigkeit am Freitagnachmittag war bei diesem Rennen speziell: LAP: schriftliche Prüfung Berufskunde, Fachrechnen und Zeichnen bis 18 Uhr in Zofingen. Anschliessend war mein Kopf frei und ich reiste mit Sämi im Tiefflug nach Offenburg. Wir kamen kurz nach 21 Uhr in Durbach im Hotel Rebstock an. Ganzer Bericht
   
17.05.2010 Rennbericht Argovia Geax-Fischer Cup in Seon (Film)
Die Startaufstellung war für mich etwas ungewohnt: zuerst ca. 10 Elitefahrer, dann wir Amateure/Masters und hinter uns die Junioren. Ca. 20 Sekunden nach der Elite ertönte unser Startschuss. Mit meiner Startnummer 16 war ich in der dritten Reihe der Amateur/Masters-Kategorie.Ganzer Bericht
   
10.05.2010 Rennbericht Racer Bikes Cup in Solothurn
Nach meinem etwas missglückten Auftritt am Weltcup vor einer Woche in Belgien (vorgefahren von Startplatz 225 auf 130), als ich bereits zu Beginn der zweiten Runde vorne nicht mehr in den zweiten, kleineren Ritzel schalten konnte und schlussendlich nur den 165. Platz erreichte, wollte ich in Solothurn ein gutes Rennen zeigen.
Ganzer Bericht
   
27.04.2010 Weltcuprennen in Dalby Forest (GBR) vom 25. April 2010
Mein erstes Rennen bei den Herren Elite. Wir flogen am Donnerstag nach Manchester (zum Glück war die Aschewolke nach Norden abgedriftet) und reisten von dort mit Mietautos zwei Autobahnstunden nach Pickering bei York. Geführt wurden wir von Ken, einem Mitarbeiter von Mercedes-Benz United Kindom, der uns die ganze Zeit mit seinem Mercedes Sprinter zur Verfügung stand. Ganzer Bericht
   
28.10.2009 Super 10-Kampf Zürich

Ich durfte ein Statement im Programmheft des Super-10-Kampfes vom 30.10. in Zürich auf der Seite der Schweizer Sporthilfe abgeben.
Auch ein kleiner Erfolg – neben der Strecke.
Programmheftausschnitt

   
24.09.2009 Nachwuchs-Sportler
In der Zeitschrift "Ready to Ride" von Swiss Cycling Nr. 3/09 ist ein Interview von mir.
Wer Lust hat kann ja mal reinschauen.
   
05.09.2009 Zeitung «Augeblick» von Urech Optik, Aarau
Die Zeitung wird am 5. September der AZ beigelegt und trifft zeitgleich ungefähr bei allen Kunden von Urech Optik ein. Mit dabei sind ein Artikel über den Firmen-Event auf unserem Bike-Lehrpfad in Gränichen und ein Artikel über mich. Ich danke der Urech Optik AG in Aarau für die Unterstützung die ich geniessen kann. Besten Dank.
Zeitung «Augeblick»
   
01.- 06.09.2009 Weltmeisterschaft in Canberra (Australien)
Zum ersten Mal durfte ich am Team Relay starten und unser Team erreichte den 5. Schlussrang. Mit dabei waren Florian Vogel, Natalie Schneiter und Fabian Giger (Beitrag SF DRS mit Film)

Im Junioren-Rennen sichert der Urner Reto Indergand der Schweiz eine Medaille. Er holt sich nach einer dramatischen Schlussphase hinter dem favorisierten Gerhard Kerschbaumer und dem überraschenden Portugiesen Ricardo Marinheiro die Bronzmedaille. Knapp dahinter erreicht ich als Vierter das Ziel (Bericht folgt).

   
Juli/August 09 Training in St. Moritz und Rennen in Südtirol
Sommerflaute war für mich in den vergangen fünf Wochen nicht wirklich angesagt. Trotzdem genoss ich das dreiwöchige Trainingslager in St. Moritz. Unsere WG unter der Leitung von meiner Schwester Kathrin klappte recht gut. Die Trainings auf den Trails im Oberengadin waren bei diesem Sommerwetter eigentlich immer cool, vor allem wenn Ralph Näf oder Nino Schurter unsere Gides waren! Auch die speziellen Krafttrainings in der Physio des Spitals Samedan mit sehr viel Koordination und Stabilisation waren speziell: locker und doch sehr fordernd. Vielen Dank an Frank und sein Team.
   
07.07.2009 Schweizermeister!!!



Einfach nur phantastisch! Ein bewegendes, unglaubliches Wochenende liegt hinter mir. Bilder von "Stirnemänn's" Ein grosser Traum ging für mich in Erfüllung: I C H   B I N   S C H W E I Z E R M E I S T E R !!!
Nach meinem Sieg vor einer Woche in Engelberg wusste ich, dass, wenn alles stimmt, viel drin lag. So war ich die ganze Woche schon etwas kribbelig. Das Training war gut. Nach einem eher flachen, lockeren 2,5h Montagtraining mit Kathrin, Tanja und Beat war dann am Dienstag nochmals Kraftausdauer auf dem Programm. Fünf Mal stampfte ich von der Pfendelhütte den steilen Anstieg auf den Rütihof hinauf, den Puls mit etwa 160 Herzschlägen recht hoch, zum Dessert dann noch vom Bad hinauf zur Chropfbuech. Nach über zwei Stunden genoss ich die kühle Dusche. Am Mittwoch war unser Regionalzentrumstraining zusammen mit den anderen Bikern aus dem Club.
Ganzer Bericht mit Bildern (1.8 MB)
   
30.06.2009 Zweiter Saisonsieg an der nationalen Serie Racer Bikes Cup
In der Woche vor Engelberg montierte ich noch die bestellten Schmolke-Carbonteile, die endlich eingetroffen waren. Mein Bike war in einem Topzustand. Bilder Nur ich fühlte mich am Samstag irgendwie müde. So „verpasste“ ich die Abfahrt der Streckenbesichtigung durch Kathrin und Beat, da ich noch etwas an den Bremsen schrauben musste. Ganzer Bericht
   
10.06.2009 Heimrennen in Gränichen
Bilder. Hochmotiviert trainierte ich in der Rennwoche jeden Abend auf der Strecke. Dies begann am Pfingstmontag mit dem „Anfreunden“ der Steigungen. Dienstags fuhr ich mit Beat einige Runden locker am Stück. Leider war ich schon ab der dritten Runde alleine unterwegs, da mein Sparringpartner aufgrund seines Trainingsrückstandes Forfait geben musste (Krämpfe). Ganzer Bericht
   
26.05.2009 Weltcuprennen in Madrid mit Podestplatz
Podest Die Strecke führte durch einen Stadtpark („die Lunge Madrid’s“) mit vielen Richtungswechseln und kurzen, sehr steilen Anstiegen (am Freitag kam ich bei einem nicht rauf!). Einen Rhythmus konnte ich nirgends fahren (Bilder). Das Wetter war am Renntag eher kühl, da es in der Nacht geregnet hatte (so 23°). Der Boden war sandig und z.T. drückte die Erde durch, daher war es auch z.T. schmierig, aber nicht tief. Ganzer Bericht
   
10.05.2009 Racer Bikes Cup in Solothurn
Am Samstagmorgen um 8.00 Uhr sind Beat und ich mit dem Auto nach Solothurn losgefahren. Das Rennen an diesem Wochenende war ein Show-Anlass im Rahmen der Bike-Days in Solothurn. Das ist eine Ausstellung von Bike-Importeuren und Händlern von Zubehör. Ganzer Bericht
   
07.05.2009 Weltcup in Houffalize (Belgien)
Am Freitagmorgen reisten wir als Schweizer Nationalmannschaft 520 Kilometer nach Norden: Houffalize, gelegen zwischen Bastogne und Lüttich in Belgien war das Ziel. Nach dem Imbisshalt in einem Autobahnrestaurant in Luxemburg kamen wir kurz nach 14 Uhr im Hotel in Houffalize an. Nachdem Roger Walder und ich unser Zimmer bezogen hatten, konnten wir sogleich auf die Strecke. Denn dank Roland Abächerli, Teamchef von Giant, der unsere Nummern bereits am Freitagmorgen an der Anmeldung geholt hatte, mussten wir nicht noch darauf warten. Ganzer Bericht Film Startsturz
   
27.04.2009 Weltcup in Offenburg mit bleibendem Ereignis
Am Freitagmorgen reisten wir als Schweizer Nationalmannschaft nach Durbach bei Offenburg an den Weltcup. Gutgelaunt und topmotiviert trafen wir gegen Mittag im Hotel Rebstock ein. Ein gutes Mittagessen gab uns die nötige Kraft, um am Nachmittag die Strecke anschauen zu gehen. Ich fuhr eine halbe Runde mit den Kollegen, dann eine halbe Runde mit Ralph Näf und dann noch eine Runde mit Roger Walder. Die Strecke gefiel mir sehr gut, mein Fully arbeitete optimal über die Wurzelpassagen. Ganzer Bericht
   
19.04.2009 1. Platz am Racer Bikes Cup im Tessin

Ich konnte als 4. auf die Startlinie und stand in der ersten Reihe. Ich wollte allen zeigen, dass mein Erfolg in Südafrika nicht nur eine Eintagsfliege war. Am Start hatte ich deswegen wohl kurze Konzentrationsprobleme, ich verschlief ihn beinahe. Aber nur beinahe. Nach der Teerstartrampe konnte ich auf Platz zwei in die erste Singletrailpassage, hinter Roger Walder. Das Tempo war sehr hoch. Im Aufstieg zum höchsten Punkt erhöhte Roger das Tempo, ich und die weiteren Verfolger liesen ihn ziehen. Ich erhoffte eigentlich, dass ich ihn in der Abfahrt wieder einholen konnte. Ganzer Bericht

Bilder

   
13.04.2009 1. Platz am WC in Pietermaritzburg (RSA)
Relativ kurzfristig hat sich für mich die Möglichkeit ergeben, über Ostern am ersten Juniorenweltcuprennen der UCI zu starten. Nicht nur das Erlebnis Südafrika, sondern auch der Umgang mit der UCI waren wichtige und gute Erfahrungen für mich. Vorab ganz herzlichen Dank an Manuela und Hanspeter Schärli für die gesamte Organisation. Am Mittwochabend um 22.45 Uhr startete unser SWISS-Flug nach Johannesburg. Ganzer Bericht
   


Stand: 25. Mai 2016
Matthias Stirnemann, Rainweg 4, CH-5722 Gränichen
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